Die erste Triathlonschule, all-Ge.Bra. KG

Aktuelles - Material

> Sehr oft kommen Kunden mit ihrem neuerworbenen Rad zu mir und bitten mich um eine perfekte Einstellung, also optimale Kraftübertragung, ökonomischen Fahren und eine dennoch entspannte Haltung, die auch gleichzeitig aerodynamisch sein soll. Ich kann da natürlich nur helfen, wenn zumindest die Art des Rades richtig ist, ein TriathletIn braucht zu 100% ein Triathlonrad und kein umgebautes Rennrad, auch wenn es noch so günstig war und oft scheitert es auch an der Rahmengröße. Sinnvoll wäre es mich vorab zu befragen, wie das Rad aussehen soll, so erspart man sich einen Fehlkauf und auch den nachträglichen Austausch einzelner Teile, was oft teuer sein kann...

Montagsgeschichten NEU NEU

1000 Fragen!!!

Meiner Meinung nach gibt es mindestens 1000 Fragen rund um den Triathlonsport und ich werde sehr oft angesprochen, warum ich nicht endlich ein Buch auf Grund meiner jahrzehntelangen Erfahrung schreibe. Ich kann mit Sicherheit behaupten, kein anderer Triathlontrainer hat in seinem Leben mehr Trainingspläne geschrieben wie ich und wie ich auch stolz behaupten kann sehr erfolgreich.
Vom Olympiateilnehmer bis zum blutigen Anfänger betreue ich nun schon seit fast 20 Jahren AthletInnen, zusätzlich war ich 2 Jahrzehntelang Besitzer eines Triathlonfachgeschäftes und ganz sicher hat niemand soviele Schwimm-, Rad- und Laufstilanaylsen durchgeführt wie ich. So ganz nebenbei besitze ich auch vorwiegend Medaillen in Gold gehalten, von den Österreichischen Meisterschaften bis hin zum Weltmeister.
Vorab werde ich aber aus Zeitgründen sicher kein Buch schreiben, zuwenig Zeit, keine Lust und ich will mich auch nicht unter die Autoren einreihen, meine 5 Jobs reichen mir bei weitem.
Auch die kommenden Jahre werde ich ab heute die wichtigsten Triathlonweisheiten an dieser Stelle veröffentlichen, sehr gerne beantworte ich aber auch die häufigst gestellten Fragen.

 

> Mo 06.02.2012

Wieviele Wettkämpfe in einer Saison verträgt ein Triathlonkörper?
Alles hängt natürlich von der Anzahl der Trainingsjahre ab, in den ersten beiden Saisonen
sollte man den Körper auf keinen Fall überfordern, empfehlenswert sind sicher 2-3 Aufbauwettkämpfe,
davon ev. ein Laufbewerb über eine kurze Strecke, so das Saisonziel nicht über die Olympische Distanz
geht (von zu schnellem Einstieg in die Langdistanz halte ich persönlich nichts), schonend sollte man den
Körper an die Wettkampfbelastungen gewöhnen. Ein Halbmarathon eher mindestens 6 Wochen vor dem Hauptwettkampf kann auch nicht schaden, speziell wennn das Saisonzile ein Halbironman ist und ich bin auch ein Beführworter für einen eher kurzen Radmarathon, hier geht es in erster Linie um das Gruppenfahren und um die Technik zu verbessern.
Gleichzeitig sollte man bei den Aufbauwettkämpfen Material , Taktik und vorallem die Ernährung ausprobieren, das erspart sicher Fehlentscheidungen.
Steht ein IM am Wettkampfplan und bist du schon lange im Geschäft  sollte man zumindest einen Halbmarathon laufen, 1-2 Sprints und ebenso 2 bis 3 OD. Wie schon oft erwähnt halte ich nichts von einem Marathon so der IM in der ersten Sommerhälfte stattfindet, auch wenn dazwischen 6-8 Wochen vergehen. Man kann einen Marathon nicht schonend laufen, läufst du schnell, benötigt dein Organismus genau 8 Wochen um Bänder, Sehnen und Gelenke wieder perfekt zu regenerieren, läufst du den Marathon
langsam, ist die Belastung durch die längere Dauer ebenso hoch. Das Sprichwort "Der erste und letzte Teilnehmer in einem Marathon plagt sich genauso viel, der eine durch die schnelle Endzeit, der andere durch die lange Laufzeit.
Natürlich kann man in einer Saison seinen Körper an den Rand des Ruins bringen, vor sehr vielen Jahren wollte ich es wissen, da habe ich an 36 Wettbewerben (LL, Laufbewerbe, Radrennen, Duathlons und Triathlons) teilgenommen, bitte nicht nachmachen.

Gerhard Brandl


 

> Mo 30.01.2012

Im Monate Februar bis Mai werden die meisten Triathlonräder verkauft, die Motivation mit einem
neuen Rad in die Saison zu starten ist groß. Natürlich soll da auch das Auge mitsprechen, ebenso sollte
der Preis passen und ganz wichtig ist, dass die Rahmengröße und vorallem die Rahmenlänge zu 100% stimmt.
Ebenso wichtig ist die Lenkerbreite, die Vorbaulänge, die Übersetzung, die Kurbellänge und auch das Gewicht.
Wird ein neues Rad angeschafft sollte es wenn du den Sport Triathlon bestreitest unbedingt ein Triathlonrad sein, in vielen Geschäften verkauft man lieber ein Rennrad, vorallem wenn dieses Geschäft gar keine Auswahl was die Triathlonräder betrifft hat. Da kommt dann schnell die Ansage,  auch ein Rennrad kann man an die gewünschte Triathlonposition anpassen, es wäre aber unklug diesen Rat zu befolgen, erstens ist fast immer das Oberrohr zu lang und zweitens ist die Sattelposition falsch.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 23.01.2012

Ich habe in meinem Leben schon viele Schwimmkurse geleitet, alle mehr oder weniger
erfolgreich, mit den Jahren habe ich aber gemerkt, dass man in einem Gruppenschwimmen in einem 25-, oder 50 Meterbecken, viel zu wenig auf Details eingehen kann, außerdem sieht man am Beckenrand nicht wirklich alle Fehler. Ich habe ja einige Jahre im weltweit effizientesten Schwimmkanal in der Steiermark unzählig Schwimmstilanalysen durchgeführt, da hat man optimal die Fehler erkennen können, jedoch wusste der oder die SchwimmIn nicht, wie man die Fehler ausbessern kann. So habe ich lange ausprobiert und Eigenversuche gemacht, heute bin ich auf einem Wissensstand der es erlaubt, dass wirklich alle Teilnehmer am Ende des 8-Wochenkurses wissen, wie Kraulen geht.
Anfang April 2012 beginnen wir wieder mit den Kursen, bist du interessiert, auf unserer Hompage
findest du eine diesbezügliche Information, Details bitte auf Anfrage per e-mail!

Gerhard Brandl


 

> Mo 16.01.2012

Wie fast jedes Jahr schreibe ich ein paar Tipps wie man optimal trainieren kann,
wenn man wie viele TriathletInnen in den kommenden Wochen in den sonnigen Süden fährt,
um bestens gerüstet in die neue Saison zu gehen. Wichtig ist natürlich die Wahl des Ortes, wer sich nicht sicher ist ob es dort auch optimale Trainingsbedingungen gibt sollte sich rechtzeitig erkundigen, ich höre jedes Jahr vieel Klagen was die Unterkunft und vorallen die Möglichkeiten auch barrierefrei alle drei Disziplinen zu trainieren gibt. Selbstverständlich sollt bei solchen
Reisen das Schwimm- und vorallem das Radtraining Vorrang haben, laufen können wir ohnedies zu Hause und das bei jedem Wetter.
Ebenso sollte man das so wichtige Wechseltraining durchführen, was ja in unseren Breiten außer in einem Fitneßstudio derzeit nicht möglich wäre.
Nun noch ein Hinweis was die Trainingsstunden betrifft, wenn man sich voll und ganz auf das Triathlontraining konzentriert (manche nützen vor Ort auch die Möglichkeit in die Kraftkammer zu gehen, wenn man das aber nicht zu Hause auch macht, ist es schade um die verlore Zeit),
kann man mit ruhigem Gewissen den Umfang um das Doppelte (erfahre AthletInnen sogar bis zum dreifachen Umfang) anheben. Da man aber zu diesem Zeitpunkt ohnedies vorwiegend im Grundlagebereich 1 trainieren sollte, sollte alles kein Problem bedeuten.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 09.01.2012

Zum Jahresbeginn möchte ich euch ersuchen auf You Tube meinen Namen "Gerhard Brandl" einzugeben, hier seht ihr ein Interview in vier Teilen dass ich 2010 gegeben habe, generell über den Triathlonsport mit allen seinen guten und weniger guten  Seiten.
Ich wünsche allen meinen Lesern ein erfolgreiches Jahr 2012,
Gerhard Brandl

 

 

> Mo 02.01.2012

Natürlich möchte ich auch in der kommenden Saison meine schon traditionelle
Montagsgeschichte weiterführen, ich starte mit Montag, 9.1.2012 und ich bedanke mich auf diesem Wege auf die so vielen Zugriffe auf meiner Homepage speziell am Montag,
ich bin sicher die Themen gehen mir nie aus.

Gerhard Brandl

> Mo 19.12.2011

Ich wünsche meinen Lesern ein angenehmes und friedliches Weihnachtsfest und auf diesem
Wege möchte ich mich auch recht herzlich für die Treue bedanken,
für einen Kleinstbetrieb habe ich unglaublich viele Zugriffe auf meiner wöchentlichen
Montagsgeschichte, an manchen Woche bis zu 500!

Gerhard Brandl

> Mo 12.12.2011

Training in den Weihnachtsfeiertagen!
Viele TriathletInnen freuen sich natürlich auf das Weihnachtsfest, für manche ist diese Zeit ein
Grund das Trainings intensiv anzuheben, will man ja auch gleichzeitig die ungewollten Fettpölsterchen so schnell wie nur möglich loserden. Dennoch sollte oder könnte diese Zeit auch dazu genützt werden, im Kreise der Familie das Fest zu genießen.  Ich selbst habe es immer geschafft, trotz sehr hoher Trainingszeit (bis zu 15 Stunden pro Woche) niemals die Familie zu vernachlässigen.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 05.12.2011

Speziell um die Weihnachtszeit kämpfen einige AthletInnen mit dem Körpergewicht,
natürlich sollte man die Feste feiern wie sie fallen und gerade jetzt ist die beste Gelegenebheit an den so wichtigen Nebentrainingsübungen wie Dehnen, Stabilisieren und sportspezifisches Kraftraining zu arbeinten. Es gibt da mehrere Methoden beim Krafttraining wie man ans Ziel kommt, sehr oft wird das Krafttraining ohne Geräten, also mit dem eigenen
Körpergewicht durchgeführt. Nicht nur die günstigste Variante, sondern auch sehr sinnvoll, weil punktgenau die sportspezifischen Muskelgruppen trainiert werden. Nimmt man Gewichte zum Krafttraining sollte man besonders darauf achten, dass wir nur jene Muskelgruppen trainieren, die wir auch für den Triathlonsport benötigen.
Natürlich ist es für manche AthletInnen sinnvoll moderaten Muskelaufbau zur Schonung der Gelenke, Bänder und Sehnen durchzuführen, bitte jedoch nicht vergessen, jeder Muskelzuwachs den wir nicht benötigen macht uns nicht nur schwerer, beim Ausüben unseres Sportes benötigt er auch Energie, die wir aber besser für die sportspezifischen Muskeln verwenden könnten. Wenn man jetzt mit dem Krafttraining beginnt sollte man aber das auch über die ganze Saison
tun, nur dann kann man den optimalen Nutzen herausholen.

Gerhard Brandl


 

> Mo 28.11.2011

Auch eine häufige Frage, soll ich mir über die Wintermonate, so noch nicht vorhanden einen Ergometer oder einen Heimtrainer, wo ich mein eigenes Rad reinstellen kann besorgen.
Natürlich liegen da finanziell Welten dazwischen, ein Ergometer hat eher nur dann einen Sinn,
wenn man ein Daumgerät kauft oder ein Gerät in ähnlicher Qualität.
Vorteile für den Ergometer, so man die einzelnen Positonen verstellen kann und so nahe es geht an die Geometrie deines Triathlonrades angepasst werden können. Hohe Qualität und Lebensdauer
Nachteile sind der hohe Preis!

Vorteile vom Heimtrainer: du kannst auf deinem eigenen Rad trainieren und in der gewohnten Position, vorausgesetzt die ist auch wirklich richtig fahren!
Weitaus günstiger als das Daumgerät Llsst sich zusammenklappen und kann so im Lebensbereich besser verstaut werden.
Nachteil: eher lauter als das Daumgerät und so man in seiner Wohnung Nachbarn vorallem unterhalb hat, dass er durch das Geräusch zu Komplikationen kommen kann.

Mittlerweile gibt es auch ein Gerät in der Mitte des Kaufpreise, das neue Tacxgerät Bushido,
wo du wie auf allen Tcxgeräten dein Rad einspannen kannst und zusätzlich hast du da die wichtigsten Werte wie Kmh., Wattanzahl und ganz besonders wichtig ist ein Balken im Display, wo du beobachten kannst, ob deine Kraftübertragung auf das Pedal ungefähr gleich hoch ist oder wie bei vielen AhtletInnen kräfigt abweicht. Gibt es diesbezüglich noch Fragen, melde dich bitte bei mir per e-mai.


Gerhard


 

> Mo 21.11.2011

Die häufigst gestellten Fragen betreffen derzeit das Thema Trainingsgestaltung
über die Wintermonate. Natürlich kann es da keine Pauschalantwort geben, ist aber das Schwimmen deine schwächste Disziplin, ist das ev. einfacher und das aus Witterungsgründen (so man eine geeignete Schwimmmöglichkeit in der Nähe findet). Hier eignen sich Schwimmblöcke, d.h. statt den üblichen 2 Trainingseinheiten 3-4 Schwimmstunden einfügen, das Radfahren könnte man in dieser Zeit stark reduzieren.

Ist Laufen deine Schwäche, wende dich vorab bei einem Experten was die Lauftechnik betrifft, oder wende dich an mich, ich könnte dir da auch gute Ratschläge geben. Ist deine derzeitige Lauftechnik verbesserungswürdig, wäre es schade wenn du die vielen Kilometer  falsch laufen würdest, umso länger du damit läufst, umso schwieriger wird es irgendwann eine gelungene Technikänderung zu erreichen. Ist Radfahren deine Schwäche, verringere spührbar deine Laufeinheiten, Schwimmen sollte über all die kühle Jahreszeit  das Hauptprogramm sein, vorausgesetzt deine Schwimmtechnik ist schon halbwegs gut. Brauchst du da Hilfe, melde dich bitte bei mir.


 

> Mo 14.11.2011

Sind Aufbauwettkämpfe jetzt schon im Herbst und auch in den ersten Monaten des neuen Jahres
sinnvoll und wenn ja welche Disziplinen? Natürlich fällt da der Radsport weg, umso mehr Laufbewerbe werden eigentlich jedes Wochenende angeboten und als Alternativsport empfehle ich ja auch immer den Langlaufscatingsport, auch da gibt es tolle Wettkämpfe, leider eher nur im westlichen Österreich. Schwimmbewerbe für TriathletInnen im Winter gibt es ehe gar nicht,
da eignen sich Eigentests.  Ich denke aber schon lange nach, ob ich im April einen Schwimmbewerb in der Südstadt zur Leistungskontrolle veranstalten soll. Alles hängt von der Teilnehmerzahl ab, bist du z.B daran interessiert, melde dich bitte.
Wieviele Bewerbe man bestreiten soll hängt natürlich sehr stark von der Anzahl der bisherigen Trainingsjahre ab, Neueinsteiger sollte die Zeit eher für die Technikschulung nützen (manche alten Hasen würde das auch nicht schaden), ich persönlich bin ein verfechter von vielen Wettkämpfen, es gibt kein efiizienteres Training als einen angepassten Wettkampf.
Mir ist lieber man bestreitet bis zur Saison 2012 mehrere Wettkämpfe als kurz vor einem Saisonhöhepunktbewerb.
Die oft gestellte Frage, soll ich vor dem IM in Klagenfurt an einem 70:3 in St.Pölten oder beim
Wien-Marathon teilnehmen verneine ich immer. im Normallfall benötigt der Organismus für eine totale Erholung nach einem Marathon gut 7-8 Wochen, da kommt man schon in die wichtigsten 8 Wochen Vorbereitung vor Klagenfurt hinein.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 07.11.2011

Wie kann ich über die Wintermonate optimal trainieren, ohne gleich viel Geld für Geräte auszugeben?
Ideal ist natürlich, wenn man zu Hause einen Ergometer oder einen Heimtrainer hat,
wo man sein eigenes Rad einspannen kann, sowie ein Laufband besitzt. Als Alternative
kann man den Weg in ein Fitnessstudio suchen, auch hier ist das so wichtige Wechseltraining optimal durchführbar. Trainingseinheiten wie z.B. abwechselnd 6 x 15' am Ergometer
und 10' am Laufband sind extrem effizient, man könnte hier z:B. die Ergometereinheit
im Grundlagenbereich I durchführen und nach einem Wechsel im Rekordtempo danach im
Grundlagenbereich II.  Geht das alles nicht, wäre ein Koppeltraining sinnvoll, also 2 Trainingseinheiten unmittelbar hintereinander durchführen wie z.B. 60' Laufen im Freien und auch hier mit einem Blitzwechsel zu Hause in die vorbereiteten Utensilien schlüpfen. Wichtig ist, dass in der Wechselzeit der Puls nicht allzusehr absackt, sonst zählt diese Einheit nicht wirklich als eine.


 

> Mo 31.10.2011

HURRA werden sich alle Doper denken, wieder eine Bestätigung dass die Einahme
von verbotenen Mitteln mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Nachwirkungen auslöst. Da ein paar Gespräche, vielleicht auch eine Vermahnung, im Zweifelsfall immer für den Angeklagten. Brisanterweise hat der Freispruch für den Schwimmer Jukic auch einen Hintergrund, haben doch auch andere Schwimmer vor einigen Wochen das Olympialimit in der Staffel  geschafft, bei einer Verurteilung wäre automatisch diese Qualifikation im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Das wollen aber die Verantwortlich nicht, also drücken wir die Augen zu.
Natürlich kann ich niemals behaupten ob der Schwimmer wirklich gedopt hat, wie heisst es so schön, da gilt die Unschuldsvermutung, absolute Verlierer sind aber jene Athleten, die auch ganz vorne mitmischen könnten, aber aus verschiedenen Gründen "clean" bleiben wollen, so einen Athleten haben wir auch in unserem Verein.

Gerhard Brandl

 

 

 

> Mo 24.10.2011

Ich möchte natürlich einen Veranstalter nicht schaden, vorallem wenn jemand neu im Geschäft ist,
doch beim heutigen 7 Km-Lauf, Halbmarathon und Marathon in der Prater Hauptallee hat man noch besonders erwähnt, dass solche Veranstaltungen schon seit 19 Jahren durchgeführt werden. Da sollte es aber nicht passieren, dass die AthletInnen nach 2 mal Übersteigen von Zeit-Messplatten und nach dem Durchlaufen unter einem über die ganze Breite gespanntes Zieltransparent eigentlich fast alle, die in der ersten Hälfte angekommen sind müde und zufrieden
stehengeblieben sind. Ich habe niemanden gesehen der die Läufer darauf aufmerksam gemacht hätte, dass es noch ca. 50 Meter nach einer 90 Grad Kurve weitergeht. Erst auf meinen Hinweis hat man reagiert und nicht nur das Zieltransparent schnell abmontiert hat, man hat auch einige Helfer im Bogen aufgestellt und jeden darauf aufmerksam gemacht hat, noch nach links abzubiegen. Nach einem Stillstand und einer Umarmung der Angehörigen und Freunde nochmals aus dem Stand 50 m zu spurten ist wahrlich eine Herausforderung. Von Athleten habe ich gehört  bisher war man dort im Ziel, wenn man unter dem Zieltransparent durchgelaufen ist.
Für viele Menschen mag das nicht besonders wichtig sein, wer aber nach so langen Strecken durch das Ziel läuft will auch im Ziel sein. Besonders unangenehm ist da wenn man dann beim 2. Ziel seine Wunschzeit endlich beim Halbmarathon unter 1:30 finishen versäumt und dann in der Ergebnisliste eine Endzeit von 1:30:20 steht.


Gerhard Brandl


 

> Mo 17.10.2011

Leistungsbremse

Aus langjähriger Erfahrung kann ich mit Sicherheit behaupten, nur in einem harmonischen Umfeld kann eine wirklich gute Leistung erzielt werden.
Ich hatte einmal in meiner Betreuungsgruppe einen Athleten dessen Frau gar nichts mit dem Sport ihres Mannes etwas anfangen konnte, das ging soweit, dass er nur trainieren durfte, wenn die Frau im Kino, beim Friseur oder auf Kurzurlaub war. Die ganze Zeit musste die verschwitzte Trainingsbekleidung in der Garage aufbewahrt werden, wo er eine eigene Waschmaschine samt Trockner installiert hatte. Kein Wunder dass er nach einigen Jahren den Sport Triathlon aufgegeben hat, Freunde erzählten mir später, dass er nun seine Freizeitvorwiegend im Gasthaus verbringt, sicher auch nicht besser.
Auch finanzielle Sorgen dämpfen die Lust am Training ebenso Probleme mit der Gesundheit
und auch Alkohol kann sich da extrem negativ auswirken. Ein Gläschen Wein oder 1-2 Glas Bier
dient ja auch der Zufriedenheit und ein fataler Ausrutscher ist ja auch kein Beinbruch.
Was ist eigentlich gemeint mit einem harmonischen Umfeld? Wenn jemand im Job gemobbt
wird oder dauernd mit dem Lebenspartner Streit, aus welchen Gründen immer, hat kann
man auf Dauer sicher keine Bestleistungen erzielen. Harmonisch heisst, dass die ganze Familie
einverstanden ist und Triathlonveranstaltungen finden ja vorwiegend an schönen Orten statt und
eigentlich ist immer ein Badesse vorhanden. Den Wettkampf mit einem Familienausflug
verbinden, dies sorgt für Zufriedenheit für die ganze Familie. Nicht selten werden dadurch auch
die Lebenspartner oder Kinder motiviert mit dem Ausdauersport zu beginnen, so ist es mir
mit meinen Kindern ergangen und sicher 80% der jungen und älteren Neueinsteiger 
wurden durch ihre Mutter oder den Vater zum Triathlon inspiriert.

Eindeutig erwiesen ist, dass TriathletInnen nach einigen Trainingsjahren wesentlich angenehmere
Lebenspartner sind, TriathletInnen sind flexibel, treu (wer kann sich schon neben dem täglichen
Training  alleine aus Zeitgründen einen zusätzlichen Freund oder eine Freundin leisten) und anpassungsfähig.
Das beweist auch eine Studio im deutschsprachigen Raum, dass TriathletInnen mit Abstand die
geringste Scheidungsrate haben, bei mir selbst stimmt das aber nicht.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 10.10.2011

Speziell Neueinsteiger aber auch jene AthletInnen die schon länger unseren schönen Triathlonsport ausüben wissen oft nicht, wie es mit dem Training weitergeht, wenn die Straßen naß oder eisig sind oder von oben Schnee fällt.
wie man trotzdem nicht nur die alte Leistungsfähigkeit nach der so wichtigen Regenerationsphase wieder zurückholen kann, eine Leistungssteigerung wäre ja  auch nicht schlecht. Bekanntlich legt man den Grundstein für eine tolle Saison in den Wintermonaten. Eine ideale Alternative wäre bis in den Frühling das Training nach Australien zu verlegen, ich bin aber sicher es gibt einfachere Methoden und zwar:

Laufen und Schwimmen sollte eigentlich fast immer möglich sein, geht das nicht bieten sich folgende Alternativen an:
Ergometer oder Heimtrainer, wo man sein eigenes Rad draufstellen kann Laufband Fitneßstudio
LL-Scaten geführte Skitouren vermehrtes Kraft-, Dehnungs- und Stabilisierungsübungen
Trainingslager im weit entfernten Süden.

Da aber für uns TriathletInnen der optimal Stoffwechselvorgang sooo wichtig ist wäre eine Ideallösung ein Laufband und ein Ergomter oder Heimtrainer, so könnte man auch indoor ein Wechseltraining als Alternativ zu einem Fitneßstudio durchführen Beispiel:  10' am Laufband und 20' am Heimtrainer und das Ganze insg. 4 mal oder ein Koppeltraining Beispiel: 60' bei jedem Wetter im Freien im Grundlagenbereich laufen und unmittelbar danach auf das vorbereitet Heimtrainergerät (Schuhe, trockenes Trikot und Hose) steigen und da zwischen 60 und 120'
mit hoher Trittfrequenz radeln. Der Phantasie freien Lauf lassen, so ist die Saison 2012 mit Sicherheit gerettet.

Gerhard Brandl


> Mo 03.10.2011

Der Spruch .."in der Ruhe liegt die Kraft".. hat schon seine Richtigkeit, man muss nur wissen
wann und wie. Jetzt sollte jede(r) Triathletin eine mindestens 1-wöchige Auszeit vom Trainieren
einfügen, dein Organismus wird sich freuen. Niemand schafft hintereinander 2 Saisonen ohne Erholungspause, tausende Athleten habe das schon probiert, keiner hat es geschafft. Erst heue habe ich ein diesbezügliches Ergebnis von einem Athleten den ich trainiere erlebt, genau in der Ruhephase ist er spontan bei den Niederösterreichischen Meisterschaft beim Schwimmen angetreten mit Bestzeit von 1:02' Kraul auf 100 m und 2:23' über 200 m Kraulen. Solche ungewöhnliche Ergebnisse liefern auch sehr oft jene AthletInnen nach einer
Zwangspause durch Krankheit oder Verletzungen ab. Daraus sollte man lernen und den Spruch .."in der Ruhe liegt die Kraft".. auch in der Tat umsetzen.

Gerhard Brandl


 

> Mo 26.09.2011

Seit gut 20 Jahren werde ich immer wieder gefragt, soll ich mir wenn ich Triathlon betreibe ein Rennrad oder ein Triathlonrad kaufen? Da gibt es keine andere Lösung, ein Golfer wird sich auch keine Minigolfschläger kaufen und ein Autorennfahrer keinen Käfer.
Warum gibt es überhaupt so eine Diskussion? Viele Sportgeschäfte führen gar keine Triathlonräder, na klar wird er die Frage zu Gunsten des Rennrades beantworten. Viele Verkäufer sind weder selbst TriathletIn oder haben so einen Bewerb schon live gesehen, ev. im Fernsehen die Wettkämpfe der Superprofis auf der Olympischen Distanz (Kitzbühel z.B.) und auch die fahren vorwiegend Rennräder, ohne zu wissen dass bei diesen Bewerben das Windschattenfahren erlaubt ist. Eigentlich ähnlich einem ganz normalen Radrennen.
Ich beschäftige mich mit diesem Thema schon sehr lange und die Vorteile eines Triathlonrades sind folgende:
* Ein Triathlonrad ist fast identisch einem Zeitfahrrad, auch Radprofis profitieren von der bestmöglichen Sitzposition
* Ein Triathlonrad hat ein deutlich kürzeres Oberrohr, so kann man gut nach unten treten (im Lot gesehen ca. Mitte Tretlager), also mehr Druck ausüben und gleichzeitig wird bei der Triathlonposition vorwiegend die vorderen Oberschenkelmuskulatur belastet, gegenüber einer Rennradposition, wo man eher von hinten tritt (hier gibt es auch vom Radweltverband Vorschriften, wie weit die Sattelspitze im Lot gesehen hinter dem Tretlager sein darf), hier fährt man vorwiegend mit der hinteren Oberschenkelmuskulatur, die man  auch viorwiegend zum Laufen benötigt.
* Aerodynamisch gesehen kann ein Triathlonrad je nach Wettkampfgeschwindigkeit bis zu 60 Watt an Energie durch eine wesentlich verbesserte Sitzposition einsparen, die Einstellung sollte man aber einem Profi überlassen. Ich selbst habe in all den Jahren unglaublich vielen Radbenützern geholfen mit null Mehraufwand im Training zu einer wesentlich besseren Endzeit zu erzielen.
Stolz bin ich auf meine Hilfe zu einem Olympiasieg, der Athlet ist einige Wochen davor zu mir gekommen, um seine Sitzposition zu optimieren, die Goldmedaille hat er lediglich mit einem Vorsprung von ganz wenigen Sekunden gewonnen.

Gerhard Brandl

 

 

> Mi 14.09.2011

Leider verbreitet sich immer öfter die Unsitte, dass Vereinsfunktionäre und auch Geschäftsleute die mit dem Triathlonsport verbunden sind mit zum Teil unfähren Mitteln unsere AthletInnen
abwerben wollen.
Im Profisport ist das natürlich ein wichtiges Thema, da geht es auch oft ums Geld, im Hobbybereich finde ich das schon nicht mehr so lustig, zumindest sollte man zuerst mit mir
Kontakt aufnehmen und das in Ruhe besprechen. Wir als Österreichs erfolgreichster Verein spühren das natürlich besonders, da unsere AtheltInnen eigentlich fast immer am Stockerl stehen ist die Versuchung groß, in fremden Gewässern zu Fischen. Oft steht da langjährige Aufbauarbeit dahinter, rechtlich ist das natürlich ok, ob auch moralisch ist eine andere Sache.

Ebenfalls fällt mir immer mehr auf, dass Veranstalter die jeweiligen Alterklassen in 10 Jahresprüngen Preise vergeben, in der AK W 50 oder M 60 sehe ich das eher ein, da sich hier oft nur 2 oder 3 Starter anmelden doch in Klassen wo 20 und mehr
AthletInnen antreten, finde ich das knausrig. Es ist sicher nicht egal ob man z.B. in der AK W35 mit 30 oder 39 Jahren antritt oder in der M40 41 Jahre oder 49 Jahre alt ist.

Gerhard Brandl

> Mo 29.08.2011

An Wochenenden wie dieses wird mir immer wieder bewusst, welch wunderschönen Beruf ich habe. Ich bekomme eigentlich fast immer 100% erfreuliche Nachrichten von meinen AtheltInnen die ich betreue, auch dieses Wochenende haben wir die meissten Stockerlplätze erzielt, auf drei Veranstaltungsplätzen waren wir sehr erfolgreich.
Die Zufriedenheit entsteht natürlich in erster Linie durch sehr gute Platzierungen oder spürbare Verbesserungen. Details siehe unten unter Aktuelles vom Verein.


Gerhard Brandl

 

> Mo 22.08.2011

Wie hoch ist im Triathlonsport der Anteil  einer perfekten Willensstärke und wie kann man das verbessern?
Jeder Mensch unterscheidet sich ja nicht nur äußerlich von all den anderen Menschen, auch bei der Willensstärke und der Kampfgeist gibt es markante Unterschiede. Manchen wird eine
perfektes Kämpferherz in die Wiege gelegt, andere müssen sich das mühsam erwerben und ein nicht unwesentliche Anteil schafft das nie, über seine vermeintlichen Grenzen zu gehen.
Wir sehen bei unseren Laktatmessungen sehr wohl, ob jemand wirklich alles gegeben hat oder
ob er nur der Meinung ist, dass es nicht mehr weiter geht. Selbstverständlich fragen wir immer vor dem Laktattest, ob er an einer Ausbelastung, also bis zum bitterem Ende gehen möchte, in manchen Fällen genügt es aber sich bis zur 4 mmol-Schwelle zu plagen. Wie hoch der Anteil einer perfekten Willensstärke am Gesamterfolg wirklich ist werden wir nie erfahren, eines ist aber sicher, will der Geist nicht mehr so richtig, wird mit Sicherheit keine tolle Endzeit auf der Ergebnisliste stehen. Unzufriedenheit kann dann später noch dazu aufkommen, das sollte man vermeiden. Nur wer aber im Training über das ganze Jahr mental bereit ist, sich speziell beim Intervalltraining bewusst zu überwinden wird auf Dauer Erfolg haben.
Oft kommt es vor dass z.B. bei einer Übung 5 x 2000 m im Maximaltempo der erste Tausender mehr als mühsam ist, der zweite geht dann schon besser und ev. der letzte am besten. Nur wer sich bis dahin mit voller Motivation dieser Aufgabe stellt wird erfahren, was in ihm wirklich steckt.

Gerhard Brandl

 

> Mo 15.08.2011

Durch den heutigen Feiertag kommt die Montagsgesschichte erst heute, auch Tageszeitungen gibt es nicht an zwei hintereinanderfolgenden Feier- und Sonntage. Ich habe schon erwähnt, dass ich niemals ein Buch über mein Leben schreiben werde. Erstens habe ich ja noch die schönste Hälfte vor mir, zweitens habe ich keine Zeit und drittens gibt es wichtigere und interessantere Menschen. Das Monatsmagazin "top times Aktivsport", welches in allen Intersport- und Eyblsportgeschäften kostenlos aufliegt gibt es auf 2 Seiten eine Kurzform, das sollte reichen.

Gerhard Brandl


 

> Mo 08.08.2011

"das Schwimmen werde ich wohl nie lernen".... wie oft habe ich diesen Satz schon gehört und unser 8-Wochenschwimmtechnikkurs beweist wiedereinmal dass das nicht stimmt. Wir sind im neuen Kurs derzeit in der 2. Kurswoche und da gibt es schon jetzt sensationelle Verbesserungen wie z.B. einen angehenden Triathleten der eigentlich am Beginn gar nicht kraulen konnte, am Ende der 2. Stunde war alles kein Problem mehr, er konnte wirklich Kraulen. Natürlich fehlt da noch der Feinschliff, am Ende des Kurses darf er sich dennoch als guter Krauler fühlen.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 01.08.2011

Alles ist wieder "normal" und da meine ich die Schwimmtechnik der Topathleten. Bei der WM auf der Langbahn konnte man speziell bei den Langdistanzen gut beobachten, dass sich langes Gleiten und eine perfekte Zug- und Schubphase doch die beste Variante ist, wer heute den Chinesen über die 1500 m Strecke gesehen hat, hat mit ziemlicher Sicherheit einen der besten Stilvarianten was die Technik betrifft gesehen. Unglaubliche 14:34 Minuten hat er für die 1500 m gebraucht, die letzten 100 m ist er noch in 55 Sekunden geschwommen. Ein Beweis dafür, dass die alte Technik energieschonender ist.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 25.07.2011

Wie jedes Jahr versuche ich herauszufinden, welche der drei Disziplinen neben den beiden
Wechselzeiten den größten Anteil am Gesamterfolg hat. Vor gut 10 Jahren wurde von
allen Experten empfohlen im Training das Hauptaugenmerk auf Schwimmen und Laufen zu richten, dies galt und gilt aber sicher nur für Profis auf der OD. Für leistungsorientierte- und HobbytriathletInnen gelten aber aus meiner Sicht andere Kriterien. Logischerweise ist das Radfahren vor allem durch die mit Abstand längste Teilzeit nur dann der Sieger, wenn nicht alle Körner noch vor dem Laufsplit verschossen werden. Das gilt auch für den Schwimmpart, eine extrem hohe Anzahl von TriathletInnen verschießen auch da schon durch mangelnde Technik ihr Pulver.
Alles hängt natürlich auch davon ab, welche Disziplin ihre Sahne- oder Furchtsparte ist, man wird kaum einen Bewerb sehr erfolgreich abschließen, wenn man in den beiden Anfangsdisziplinen sich besonders zurück hält und das Laufen die Schwachstelle ist. Ideal wäre natürlich, wenn man sich das ganze Jahr bemüht alle drei Disziplinen halbwegs auf ein gleiches Niveau zu bringen, das funktioniert aber nur dann, wenn man seine Schwachstelle durch ein vermehrtes Training korrigiert und seine Lieblingsdisziplin vernachlässigt. Speziell wenn man ohne Planvorgabe eines Trainers trainiert, dessen Aufgabe es dann wäre alles perfekt zu steuern, wird man auf Dauer kaum besser. Ich versuche auch speziell über die Wintermonate in Blöcken zu trainieren, also eine Disziplin innerhalb von 4 Wochen extrem zu forcieren,
die beiden anderen Disziplinen auf ein ordentliches Minimum zu reduzieren. Grundvoraussetzung ist, dass auch die jeweilige Technik im Vordergrund steht.

Gerhard Brandl

 

Ich bin sicher, viel klüger werden Sie durch diesen Bericht nicht, was den Stellenwert der einzelnen Disziplinen betrifft, vielleicht sind ein paar Tipps dabei, die Sie umsetzen können.

 

 

> Mo 18.07.2011

Wie schon erwähnt, die Saison dauert noch lange und viele AtheltInnen planen aber jetzt schon für den Herbst, aus meiner Sicht keine ideale Lösung. Halbmarathons und Marathons in den Monaten Oktober und November, sowie Dezember bringen keinen Vorteil für uns TriathletInnen, diese Zeit sollte für eine perfekte Grundlagenausbildung verwendet werden. Manche AthletInnen die erst ganz kurz unseren wunderschönen Sport betreiben sind auch total überrascht, dass ein guter Ausdauersportler auch eine Pause einlegen soll, Profis sowie leistungsorierte TriathletIn machen das auch, also sollte auch ein(e) HobbysporterIn in der zweiten Hälfte im September das Trainingspensum langsam reduzieren (abtapern), die beiden darauffolgenden Wochen wirklich gar nichts tun, um den Körper die wohlverdiente Ruhe zu gewähren.
Die erwünschten Erfolge für 2012 stellen sich dann mit Sicherheit ein.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 11.07.2011

Es gibt einige TriathletInnen die wollen nach Hawaii, viele die einen IM bestreiten und noch mehr die einen Halbironman schaffen. Wieviele dieser Bewerbe kann  ein Körper in einer Saison vertragen?  Alles hängt natürlich von der Trainingsdauer in Jahren gesehen ab und nicht jeder Mensch hat gleiche Voraussetzungen, vorallem was die Regenerationsfähigkeit betrifft.
Natürlich kenne ich einige Athleten die 3 IM und ebensoviele Halbironman in einer Saison bestreiten, ev. auch noch einen Marathon als Vorbereitungswettkampf laufen, machbar ist alles, doch sinnvoll ist das mit Sicherheit nicht.
Eines ist ganz sicher, lieber einen perfekten IM im Jahr und ev.zeitlich weit weg als Vorbereitung einen Halbironman oder auch einen Halbmarathon kann der Organismus verkraften. Ich habe ja in meiner Tätigkeit als Trainer einen Eigentest durchgeführt, um zu wissen wielange ein Körper nach einem IM leistungsfähig ist. Mein Test ist so abgelaufen, nach meinem IM unter 10:00 Std habe ich an 9 Wochenenden 9 Olympische Bewerbe bestritten, gleich der erste ist mir perfekt gelungen mit einer Bestzeit von 2:07 Std., auch die restlichen bin ich nie über 2:15 Std unterwegs gewesen, um dann die Saison mit einem Sieg die Woche darauf bei der Langdistanzweltmeisterschaft zu beenden. Bitte nicht nachmachen, dennoch halte ich Pausen zwischen 2 Kurzstrecken von 2-3 Wochen mehr als übertrieben, in keiner Sportart gibt es solche zeitlichen Lücken, vorausgesetzt dass das Training unter der Woche zum Teil moderat und kaum belastend ist.

 


> Mo 20.06.2011

Leider verbreitet sich immer mehr eine Unsitte im Triathlonsport, die besonders in Klagenfurt beim Ironman vermehrt eingesetzt wird. Hier geht es um das Nebeneinanderlaufen der AthletInnen von Freunden, Bekannten und Familienagehörigen.
Freilich freut man sich wenn der Papa kommt oder die Schwester gerade vorbei läuft doch diese Unsitte ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Man achtet nur auf seinen AthletInnen und besonders bei schmalen Wegen wo in beide Richtungen gelaufen wird (wie das in Klagenfurt
der Fall ist kommt es oft zu schmerzhaften Zusammenstößen mit anderen AthletInnenen. Ebenso hat sich das Zureichen von Getränken und Gels während dem Wettkampf besonders auf der Laufstrecke verbreitet, auch das ist verboten und bringt Vorteile für den Betroffenen, einfach unfair!

Gerhard Brandl


 

> Mo 13.06.2011

Wozu braucht man im Triathlonsport einen Trainer?
Wir sind es gewohnt dass wir uns viele Sportarten und auch Eigenschaften selber beibringen, wie z.B. Skifahren, Langlaufen, fast alle Ballspiele uvm.
Es gibt aber Sportarten die sind wesentlich komplizierter sind wie z.B. Golfen,
Klettern, Segelfliegen und da gehört auch der Triathlonsport dazu. Viele glauben Radfahren und Laufen kann ich (machen Sie sich einmal die Mühe und beobachten Sie bei
Lauf- oder Triathlonveranstaltungen alle Laufstile, ich schätze es gibt davon mindestens 12,
jedoch ist da nur einer richtig) und das Schwimmen lerne ich schon irgendwie, DENKSTE!
Ober Wasser halten ist eher einfach, Kraulen da schon schwieriger und richtig geht schon gar nicht.
Es gibt sicher tausend Fehler die man machen kann im Triathlonsport und um das zu verhindern braucht man einen Trainer.
Besonders wichtig ist da das richtige Trainingstempo zu finden und auch die jeweilige Technik zu erlernen, eine Studie sagt gut 85% der Ausdauersportler ohne Trainer trainieren viel zu schnell, was bald zu Verletzungen, Unlust, fehlende Leistungssteigerung uvm. führen kann. Natürlich gibt es auch einige Trainer die ihre Schützlinge viel zu schnell trainieren lassen, das sind aber diejenigen die den schnellen Erfolg wünschen. Ein wirklich perfekter Formaufbau dauert viele Jahre und dieser Weg ist doch sicher wesentlich interessanter.  Wenn man z.B. in einem Jahr
seine Laufleistung um 10% erhöht und das über viele Jahre hindurch erhält man den den größten Spaß am Sport, bei Leistungssteigerung in einem Jahr um 40% bringt das zwar auch Freude, jedoch nur einmal, danach folgen garantiert Verletzungen und Stillstand.

Gerhard Brandl


> Mo 06.06.2011

Zwei Dinge fallen nicht nur mir in letzter Zeit unangenehm auf, die Auswertung der Ergebnislisten dauern länger als früher und zum Teil fehlen bei manchen AthletInnen die so wichtigen Zwischenzeiten. Es gibt nichts Älteres als eine Ergebnisliste von gestern, alles ist natürlich auch eine Preisfrage. Starten hunderte oder tausende AthletInnen, rechnen sich natürlich die besten Anbieter, aber auch die kommen manchmal viel zu spät und zum Teil ohne Zwischenzeiten ins Netz. Mühsam sind aber da vorallem bei längeren Distanzen beim Laufen die Splitzeiten, wenn die Gesamtlaufzeit fehlt. Mangelhaft gehen auch manche Veranstalter mit ihren Informationen
unmittelbar nach dem Bewerb auf ihrer Homepage um, es gibt Ergebnislisten die mit dem Jahr 2008 enden und andere sehen im Suchen der Ergebnisliste ein Glückspiel, was für Internetchaoten wie ich einer bin mehr als mühsam ist.

Auffallend sind heuer auch die nicht unwesentlichen Streckenänderungen und da in allen Disziplinen, automatisch zerstört man damit einen langjährigen Zeitvergleich.

Gerhard Brandl

> Mo 30.05.2011

Es gibt wenig Menschen die nie zunehmen, egal was und wieviel sie essen, leider gehöre ich nicht zu dieser Gruppe.
Für uns TriathletInnen wäre es aber ganz schlecht, mit den üblichen Fastenkuren an der Gewichtsschraube zu drehen, da wir zu einem hohen Anteil hochwertige Kohlenhydratprodukte einnehmen müssen, nur so ist eine ausreichende Energieversorgung möglich.
Ich selbst lege über die Wintermonate bis zu 8 Kilo zu und im letzten Jahr habe ich eine Lösung gefunden, die ein Kasteien verhindert und dennoch wird mein Körper mit hochwertigen Sprit versorgt. Zu 90% esse ich nur mehr 2 Mahlzeiten pro Tag, ein ausreichendes Frühstück muss immer dabei sein und je nach Tagesablauf streiche ich das Mittag- oder Abendessen.
Bei dieser Methode kann ich mir je nach Tagesprogramm schon in der Früh aussuchen, was ich streiche. Bin ich am Abend bei Freunden eingeladen, streiche ich das Mittagessen, habe ich am Abend wegen Laktatmessungen oder Positionsoptimierungen am Rad keine Zeit, fällt das Mittagessen umso üppiger aus.

 

 

> Mo 16.05.2011

Diesmal möchte ich das Thema Brillen im Triathlonsport angreifen, für viele sind das vielleicht
kleine Nebenprodukte, wer aber vorallem im Freiwasser auf Grund der Sonnenbestrahlung kaum sein Schwimmziel findet, weiß wovon ich spreche.
Es gibt mittlerweile Schwimmbrillen mit polarisierten Linsen und so wird ein Geblendetwerten bei hellem und grellem Sonnenstrahl vermieden. Diese Brillen schützen vor Sonnenrefletkion auf der Wasseroberfläche, egal woher die Sonne kommt.
Nicht minder wichtig sind ideale Radsonnenbrillen, hier hat im Gegenteil zu der Laufbrille die Schönheit der Brille weniger Stellenwert, wichtig ist dass die Gläser Schutz gegen UV-Strahlen bieten und vorallem bruchfrei sind. Wenige AthletInnen bedenken beim Kauf der Brille, dass die Sichtweite durch eine Rahmenbrille oft stark verringert wird, also bitte rahmenlose Brillen verwenden, euer Genick wird es euch danken, da speziell in der Aeroposition ein zu hohes Kopfheben zu Verspannungen kommen kann. Bei der Laufbrille kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen, wichtig ist da nur, dass das Nasenstück ehr aus Gummi als Kunstoff ist, da durch das Schwitzen die Brille besser an der Nase klebt.

Gerhard Brandl

> Mo 09.05.2011

MG: .." das Glück ist ein Vogerl", so lautet zumindest ein altes Wiener Sprichwort und da ich
in den letzten Wochen viel Zeit zum Nachdenken hatte, kann ich das zum Teil bestätigen.
Natürlich kommt speziell im Winter ein Vogerl immer wieder gerne zu einem Futterplatz zurück, speziell wenn es immer ausreichend Futter vorfindet. Auch im wahren Leben muss man permanent daran arbeiten, um Glück zu haben, da bewährt sich die Methode zuerst Geben und dann erst Nehmen, wobei das Nehmen weitaus weniger wichtig ist als das Geben. Einen sehr guten Satz habe ich auch vor langer Zeit von einem Topgolfer gehört, der bei einem wichtigen Turnier wirklich viel Glück hatte. Auf die Frage des Reporters, warum er sooft Glück hat kam die Antwort, umso besser ich werde, umso mehr Glück habe ich. Auf meine Person bezogen kann ich behaupten,
dass ich bei meinem Unfall trotz der vielen Schmerzen sehr viel Glück erkennen konnte. Erstens dass ich den Sturz überlebt habe, zweitens dass ich durch meine gute Fitneß einen Bruch der Wirbelsäule verhindern konnte und dass meine Flugphase durch kein Hindernis wie Lichmast, Leitschienen uvm. abrupt frühzeitig beendet wurde.
Speziell in den ersten drei Wochen habe ich gelernt, mit wirklichen Schmerzen umzugehen, links und rechts in meinem Krankenzimmer waren zwei Schwerverletzte, beide mit sicher bleibenden Schäden, da war ich mit meiner Verletzung gleich wieder zufrieden. Auch wenn ich in der Früh nach einer schlaflosen Nachtwieder meine Schmerzbehandlung bekommt habe war ich sehr glücklich wenn der Schmerz nachgelassen hat. Ich wage sogar zu behaupten, jeder Mensch bekommt auf irgendeine Art sein Paket Glück, man muss es nur suchen und vorallem finden.

Gerhard Brandl

 

> Mo 02.05.2011

Man glaubt gar nicht wieviele Hobbysportler und leider auch leistungsorientierte
TriathletInnen noch ohne Helm unterwegs sind, bei Wettkämpfen besteht ohnedies eine Helmpflicht und ich kann gar nicht glauben, dass die Politik immer noch herumstreitet, ob zumindest Kinder unter 12 Jahren verpflichtend einen Helm beim Radfahren tragen müssen.
Es sind ja fast immer nur die Kurzstrecken wo wie beim Skifahren die dümmsten Stürze passieren, kein Mensch hat die Kraft im Nacken, wenn man auch nur im Stehen seitlich umfällt, einen Aufprall des Kopfes am Beton zu verhindern. Dass bei Trainingsausfahrten der Helm lebensrettend sein kann hat mein Sturz in Fuerteventura gezeigt, auf beiden Seiten ist der Helm eingedrückt und ich hätte diesen Unfall ohne Helm mit Sicherheit nicht überlebt. Wichtig ist auch dass ein Helm der einmal Kontakt mit dem Boden durch einen Sturz hatte unbedingt ausgetauscht
werden muss, auch wenn er nur einen Kratzer hat oder wie bei mir eine kleine Beule. Das Innenleben ist zerstört, bei einem weiteren Aufprall am Beton würde er wie eine Glaskugel zersplittern. Manche Erzeuger bieten in so einem Fall zum halben Preis einen Helmaustausch an,
davon werde nicht nur ich Gebrauch machen, sondern alle sollten das tun.


Gerhard Brandl

> Mo 28.04.2011

Ich bin nach 3-wöchigem Spitalsaufenthalt endlich entlassen worden und mir geht es den Umständen entsprechend halbwegs gut.
Ich kann derzeit kaum gehen, auch das Schreiben macht mir noch Mühe und die  Konzentrationsfähigkeit ist weit entfernt von dem wie sie einmal war. Dennoch bin ich und auch die Ärzte zuversichtlich, dass die Genesung nun vorangeht. Nach Auskunft der Ärzte dauert die intensive Schmerzphase durch die zum Teil zertrümmerten Rippen ca. 9 Wochen, die vollkommene Genesung 6 Monate. Meine sportlichen Aktivitäten für 2011 sind somit beendet bevor sie überhaupt begonnen haben. Macht nichts, auch 2012 gibt es wieder Triathlonveranstaltungen.


Gerhard Brandl

 

> Mo 14.04.2011

Hallo liebe Triathlonkolleg/innen!

Gleich vorweg, keiner meiner AK-Kollegen darf sich Hoffnungen machen dass ich meine sportliche Karriere wegen den paar Kratzern durch meinen Radunfall beenden werde.
Auch wenn es noch ein bisschen dauern wird (lt. Ärzten frühestens im Herbst) ist meine Motivation ungebrochen und sogar noch hoeher als zuvor. Meine Trainertaetigkeit werde ich noch im Mai mit 100%igem Einsatz starten können. Das betrifft nicht nur das wöchentliche Pläneschreiben, sondern auch die bereits zum Teil ausgebuchten Schwimm- u. Laufseminare, das halbtägige Wechseltrainig, sowie Einzelunterrichsstunden beim Laufen und Schwimmen;
Radfahren jedoch noch nicht. Eine Bitte haette ich noch was die 8-wöchigen Schwimmkurse betrifft: der Andrang ist groß und meine Methode jeweils nur 2 Athletinnen pro Stunde im Becken zu haben hat sich bestens bewährt, daher bitte ich euch bereits jetzt für die Sommer- und Herbstwochen voranzumelden.

Das Schreiben dieser Zeilen hat mich mehr Energie und Konzentration gekostete als ein Halbmarathon, so schnell verschieben sich gewisse Dinge im Leben. Ich habe heuer sehr viel Energie und Zeit in ein sportspezifisches Krafttraining
investiert, ich bitte alle Ausdauersportler akribisch ab sofort daran zu arbeiten. Ohne meine Ganzkörperfitness hätte ich meinen Sturz mit ziemlicher Sicherheit nicht überlebt.

Gerhard Brandl

 

> Mo 14.03.2011

Hinweis über den Ablauf bei unserem ERSTEN TRIATHLON am Sonntag, 17.4.2011


Viele Anfragen gibt es wie jedes Jahr wann jemand mit dem Schwimmberwerb beginnt, aus heutiger Sicht kann ich das leider noch nicht beantworten, alles hängt von der Teilnehmerzahl ab und ich bitte alle Athleten sich rasch anzumelden, die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen
mit 120 Startern limitiert.
Sicher ist dass wir beim Schwimmen mit den langsameren Schwimmern beginnen, die schnellen am Schluß. So schiebt sich das Feld automatisch zusammen und wir können die Siegerehrung wesentlich früher, ca. um 14:00-15:00 starten. Die Reihenfolge beim Radsplit und Laufbewerb ergibt sich je nach Eintreffen in Pressbaum, da gibt es aber dann keine fixe Startzeit, wenn jemand bereit für den Radsplit ist geht er an den Start und genauso verhält sich das beim Laufen
rund um den Wienerwaldsee.  Hinweise: Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!!!

Gerhard Brandl

> Mo 07.03.2011

jetzt ist Neozeit, viele Anbieter präsentieren ihre Produkte im Rahmen eines Testschwimmens in Hallenbädern, wir wollen das in der freien Natur durchführen und zwar im Rahmen eines noch nie dagewesenen Wechseltrainings, wo wir alles was man über dieses Thema wissen sollte üben werden. Ich kenne die Ansagen, egal wielange ich da brauche, bin ja doch nur ein Hobbysportler und will zum Beispiel auf der Olympischen Distanz nur unter 3 Stunden kommen.
Traurig wenn dann am Zielbalken 3:01:15 steht und dann in der Ergebnisliste sieht, dass man gegenüber anderen AthletInnen um sage und schreibe 4 Minuten länger für das Wechseln gebraucht hat. Es geht da aber nicht nur um eine bessere Zeit, sondern auch um die Sicherheit, unglaublich was manchen AthletInnen da alles passiert und sogar Toprofis, wie man in einem Video vom IM in Klagenfurt sehen kann, der minutenlang nicht sein eigenes Rad findet.
Ich habe selbst einige Neotest im Hallenbad durchgeführt, mit der Erkenntnis, dass man am Ende gar nicht mehr entscheiden kann welcher Anzug schnell und dennoch halbwegs bequehm und leistbar ist, obwohl man doch so viele Anzüge probiert hat.
Bevor jemand in einen Anzug schlüpft finde ich ganz schnell heraus, welcher Anzug mit Sicherheit passt, danach geht es ab ins Wasser zur Kontolle, die wie immer nie schaden kann. Natürlich bestimmt die Qualität des Materials, ob man sich auch darin wohlfühlt, was sich aber natürlich auf den Preis auswirken kann. Fühlt sich der Anzug sehr angenehm an ist er mit Sicherheit zu groß, wählt man eine zu kleine Variante bekommt man kaum Luft, die Entscheidung wird dann immer schwieriger.
Ich selbst habe in meiner langen Zeit und bis heute im Verkauf von speziellen Triathlonartikeln viele tausend Anzüge verkauft, kein einziges Mal war ein Kunde damit unzufrieden. Die Auswahl ist derzeit sicher viel größer wie früher, mittlerweile gibt es gut 12 Anbieter in Österreich mit je 6 Modellen und bis zu 14 Größen. Alles wird immer unübersichtlicher, ich begnüge mich mit 2 Firmen und mit mehreren Größen die sind derzeit meiner Meinung nach die Besten am Markt.

Wer sich für einen Neokauf interessiert und nicht solange warten möchte sollte sich bitte bei mir per mail
melden, ab kommender Woche sollten alle Neos wieder zur Verfügung stehen. Durch den großen Zustrom
von neuen TriathletInnen wäre eine rasche Entscheidung sinnvoll, wie fast jedes Jahr könnte es aber wieder bald
zu Engpässen kommen.

Gerhard Brandl

> Mo 28.02.2011

In der letzten Ausgabe des Wochenmagazins Profil wird das bestätigt, was viele Ausdauersportler ohnedies schon wissen und regelmäßig am eigenen Leib intensiv spüren und zwar, dass wir durch eine warme Sonnenbestrahlung einfach zufriedener und fröhlicher sind. Das betrifft aber auch wie so oft fälschlicherweise angenommen auch jene Personen, die eher auf Grund ihrer hellen Haar- und Hautfarbe bewusst nicht länger in der Sonne verweilen wollten oder durften.
Viele Jahre galt die Sonne als Synonym für Hautkrebsgefahr. Nun schlägt das Pendel gewaltig in die Gegenrichtung. Tausende Studien belegen den enormen Nutzen von Vitamin D, das durch Sonnenstrahlen in der Haut erzeugt wird. Viele Mediziner sehen im winterlichen Lichtmangel eine Hauptursache für grippale Infekte. Lange war man der Meinung, dass Vitamin D nicht im nötigen Ausmaß selbsständig erzeugt werden kann, nun ist man zur Erkenntnis gekommen, dass unser Organismus wohl in der Lage ist, ausreichend Vitamin D herzustellen.
Sinnvoll wäre es, bei Blutuntersuchungen automatisch auch den Vitamin D-Wert zu überprüfen. Ganz wichtig ist, ein Sonnenbrand muss immer vermieden werden, schonend und je nach Hauttyp in kleinen Schritten sollte man an einer so begehrten Bräunung arbeiten.
Die Solarstudios klagen seit einiger Zeit über starke Rückgänge ihrer Umsätze, verursacht vorallem durch das Verbot für Jugendliche unter 18 Jahre, das wird schon seine Gründe haben, für Erwachsene sollte aber der Besuch in Maßen Vorteile bringen.

Gerhard Brandl

 

> Mo 21.02.2011

Die kleine Erfolgsgeschichte vom Bericht am 7.2.2011 ist mittlerweile eine große geworden, wir sind derzeit sowohl beim Schwimmtechnikkurs, als auch beim Lauftechnikkurs zeitlich gesehen genau in der Mitte und wir kommen nach wie vor nicht aus dem Staunen heraus, welche Leistungssteigerungen in so kurzer Zeit möglich sind. AthletInnen die davor keinen einzigen Meter Kraulen konnten schwimmen bereits längere Strecken und das mit einer wirklich akzeptablen Technik. Andere die schon länger im Triathlonsport tätig sind und bisher mehr als unzufrieden den ersten Teil beim Wettkampf bestritten haben ist wie man so schön sagt der sogenannte "Knopf" aufgegangen und nicht unbedingt eine sensationelle Verbesserung in der Schwimmzeit ist unser
vorrangiges Ziel, wir arbeiten vorwiegend mit dem Schwerpunkt TECHNIK, gerade gut aufgewärmt sollte man die zweite Disziplin in Angriff nehmen. Dass sich da automatisch nicht nur bessere Zeiten beim Schwimmen, sondern auch beim Radfahren und Laufen ergeben ist klar.
Nicht minder erfolgreich sind unsere Teilnehmer am Lauftechnikkurs, nicht nur die schöne Kulisse im Schloßgarten Schönbrunn motiviert alle Teilnehmer, die Erfolge die sich auch da ergeben sind ebenso für uns alle sensationell. Wenn man bedenkt, dass manche Teilnehmer schon jahrelang mit einem falschen Laufstil durch die Gegend gelaufen sind und plötzlich mit einem gelenkeschonenden und wesentlich effizienteren Laufstil ihr Training und vorallem ihre zukünftigen Wettkämpfe bestreiten werden, muss auch andere motivieren, an einem der kommenden Lauftechnikkurse teilzunehmen. Beginn des nächsten Schwimmkurses ist der 5.4.2011, der nächste Lauftechnikkurs beginnt am 9.4.2011, Details auf unserer homepage.

Gerhard Brandl

> Mo 14.2.2011 Laktatmessungen!

Wie sinnvoll sind Laktatmessung zu Saisonbeginn (Herbst), Kontrolllaktatmessung (Ferbruar bis April) und vorallem für Einsteiger über das ganze Jahr?
Ich kenne keine andere und vorallem effizientere Methode, um nicht nur seine derzeitige Form zu perfekt überprüfen, sondern auch um fast punktgenaue Trainingsvorgaben in den verschiedensten Belastungsgraden zu bekommen.
Da wir seit einigen Jahren mit den modernsten und effizientesten Methoden unser Laktatmessung durchführen, kommen immer mehr Athleten zu uns und das zeigt von hoher Zufriedenheit unserer Kunden. Aus diesem Grund erweitern wir unsere Terminmöglichkeiten, jeweils am Montag und Mittwoch  ab 17:00, am Dienstag und Freitag von 13:30 bis 17:00 bieten wir ab sofort Testtermine an. Bitte bei Interesse sobald wie möglich anmelden, Gruppentermine für Vereine nur gegen Voranmeldung!

Gerhard Brandl


 

 

> Mo, 07.02.2011 Eine kleine Erfolgsgeschichte!
Wir haben schon bei den ersten Anmeldungen für unseren Schwimmtechnikkurs im Leistungszentrum Südstadt bemerkt, wie groß das Interesse an unseren einzigartigen Übungsformen ist, wo lediglich 4 AthletInnen in einem 25 Meter Lehrbecken von Renate und mir betreut werden. Die sensationellen Erfolge nach nur 2 Unterrichtsstunden haben auch unsere kühnsten Hoffnung weit übertroffen, die Zufriedenheit aller AtheltInnen macht uns stolz und bestätigen eindrücklich, dass wir am richtigen Weg sind.
Unser zweiter 8-Wochenblock beginnt mit Dienstag, den 5. und Freitag, den 8. April 2011. Auch hier ist das Interesse schon sehr groß, bist du daran interessiert bitte rasch anmelden, Details und das Anmeldeformular findest du auf unserer Homepage!

Gerhard

 

> Mo, 31.01.2011 SBT

es gibt sicher tausend Abkürzungen und mehr und das in allen Lebensbereichen wie USA, KTM, CD, UNO oder UFO, im Triahtlonsport OD oder IM, was aber SBT bedeutet wusste bisher außer mir niemand. Schon vor vielen Jahren gab es Momente, wo es ein wenig an der Motivation gefehlt hat, man versucht da alles, machmal habe ich mehr oder weniger trainiert, doch richtig erfolgreich war ich dann aber selten. Eines Tages habe ich ganz spontan am Abend entschieden, morgen am Sonntag werde ich gar nichts trainieren, einfach faul sein und umso länger ich dann nachgedacht habe, umso ideenreicher wurde ich. Überraschend war, dass ich bei diesem Gedanken keine einzige Sekunde ein schlechtes Gewissen gehabt habe, eher die Sorge, dass ich es am nächsten Tag doch nicht schaffen werde. Umso überraschter war ich dann, das ganze Sonntagsprogramm vom zeitigen Aufstehen bis zum fleißigen Trainieren wurde umgestellt und ich
war mir immer da ganz sicher, diese Auszeit habe ich mir verdient.
Ich habe auch alle meine Ideen vom Vortag über Bord geschmissen, bin einfach bis zum Mittagessen im Bett geblieben und meine Familienmitglieder sind aus dem Staunen gar nicht herausgekommen, mit einem guten Buch verbrachte ich dann die nächsten Stunden wieder im Bett, der mühsame Weg zum Eiskasten, schließlich war ja Jausenzeit, war dann an diesem Tag die letzte sportliche Bewegung, für ein Abendessen war ich dann schon wieder viel zu faul. Kaum zu glauben, nichteinmal den Fernseher wollte ich einschalten und so um 20:00 war mein anstrengender Tag zu Ende. Die ganze Nacht habe ich wegen den hohen Belastungen durchgeschlafen und 11 Stunden habe ich sicher das letzte mal geschafft als ich noch ein Baby war. Auch am Montag hatte ich immer noch kein schlechtes Gewissen, im Gegenteil danach war die Motivation nicht nur wieder voll da, sondern lang anhaltend. Nicht immer gelingt mir ein ganzer SBT, manchmal reicht auch ein halber, also HSBT.

Gerhard Brandl

> Mo, 24.01.2011

Ich bin mir ganz sicher dass jeder den großen Zustrom zum Triathlonsport bemerkt hat, sehr viele Wettkämpfe sind schon monatelang davor ausgebucht, wo früher 90 AthletInnen an den Start gegangen sind, muss man jetzt mit 350 KonkurrentInnen rechnen und wenn man vor einigen
Jahren bei einer OD mit einer Endzeit von 2:45 Std. die Ziellinie überschritten hat, ergab das vielleicht den 55. Gesamtplatz, mit der selben Zeit landet man jetzt gerade noch unter den ersten 200.
Warum ist das so und bringt das Vor- oder Nachteile für die AthletInnen?
Nachteile sicher nur für diejenigen die große Menschenansammlungen meiden wollen, die beste Lösung wäre, entweder das ganze Rennen von der Spitze aus zu bestreiten oder nach dem Vorletzen mit Respektabstand. Großer Nachteil ist sicher das Negieren der Windschattenregel!
Die Vorteile sehe ich darin, um so mehr Starter, um so professioneller muss gearbeiten werden, was aber leider nicht immer passiert.
Ursachen warum immer mehr Menschen TriathletIn werden möchte:
a.) Der Stellenwert des Triathlonsportes steigt jedes Jahr kräftig an, die Medien berichten auch wesentlich mehr als früher und es gibt mittlerweile keinen Menschen, der nicht irgendwie in seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis einen oder eine TriathletIn kennt.
Eine neuerliche Studie einer renommierten Wochenzeitung hat wieder bestätigt, dass Triathlon mit Abstand der trendigste Sport noch weit vor Snowboarden, Kitesurfen und all die anderen  Sportarten ist und auf die Frage, welchen Sport würden sie gerne durchführen, wenn sie in der Lage wären diesen auszuüben gaben gut 40% an "Triathlon", den Rest teilen sich all die anderen Sportarten.
Ebenso wurde eruiert, dass TriathletInnen die geringste Scheidungsraten haben, den Grund hat man leider nicht erwähnt, ich persönlich glaube, dass gerade bei Triahtlonveranstaltungen auch die Familie auf ihr Rechnung kommt (Begleitpersonen bei einem dreitägigen Tischtennisturnier in einer Halle werden sich das lange überlegen), Triathlons finden immer an schönen Orten statt, die Kinder können im See baden, der Mann kann solange seine Frau oder umgekehrt noch nicht gestartet ist entspannt ein schönes Buch lesen und, dass das Zusehen beim Triathlonsport sehr spannend sein kann, wird mir jeder bestätigen.
b.) Ist ein Mann oder eine Frau Triathlet oder Triathletin so kann ich aus eigener Erfahrung und auch durch die vielen AthletInnen die ich trainiere bestätigen, dass man als Gegenleistung für die fehlenden Stunden viel lieber bei der Hausarbeit mithilft, TriathletInnen sind oder werden wesentlich flexibler und das in allen Lebensbereichen. Flexibilität ist eine wichtige Eigenschaft die sich automatisch durch langjähriges Training automatisch ergibt.
c.) Im mittleren und oberen Management sind TriathletInnen bei gleicher Eignung mit Sicherheit bevorzugt, TriathletInnen sind nicht nur flexibler in der Arbeitsgestaltung, sie müssen erfahrungsmäßig viel schneller reagieren, wenn etwas nicht stimmt oder Lösungen finden bei unverhofften Ereignissen.
d.) Ich behaupte dass TriathletInnen durch das unterschiedliche Training in drei Disziplinen die schönste Figur haben, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Gerhard Brandl

> MO, 17.01.2011 Laufstil!

Aus aktuellem Anlaß, wir starten am 12.02.2011 unseren ersten 4-Wochenblock mit dem Inhalt Laufstilverbesserung, haben wir uns heute sowohl beim LCC-Halbmarathon wie auch auf der Donauinsel die unterschiedlichsten Laufstilvarianten angeschaut und wieder einmal eine Bestätigung erhalten haben, dass speziell im Hobbybereich optimistisch gesehen von 100 LäuferInnen nur 1-2 richtig laufen. Eine Studie die ich schon in den 90iger Jahren in einer Deutschen Fachzeitschrift gelesen habe, ergab ähnliche Werte, also hat sich in dieser lange Zeit nichts geändert.
Natürlich glaubt jeder LäuferIn, dass sie oder er halbwegs richtig läuft, sonst würden sie oder er nicht so laufen. Macht man sie darauf aufmerksam erntet man fast immer nur einen verwunderten Blick. Selten wird aber daran gedacht, dass man nicht nur viel Zeit dadurch verliert, viel schlimmer sind Verletzungen und auch das ist erwiesen, dass 90% der Laufverletzungen durch einen falschen Laufstil in Verbindung mit einem falschen Laufschuh entstehen.
Ähnlich wie beim Schwimmen verursacht oft nur ein einziger Fehler ein halbwegs gutes Laufen,
vergleicht man die Fehlerquellen mit einem Motor kann man es ev. leichter verstehen.
Ist auch nur eine Zündkerze defekt stottert der Motor, liefert die Lichtmaschine nicht genügend
Strom, kommt es bald zum Stillstand und wenn ein Kolbendichtring bricht, kann der ganze Motor kaputt werden.
Beim Schwimmen gibt es ca. 12 schwere Technikfehler, die ein zufriedenstellendes Schwimmen verhindern, beim Laufen sind es nur 6. Dennoch widmen sich SchwimmerInnen und TriathletInnen weit aus mehr der jeweiligen Technikverbesserung, das hat auch dazu geführt, dass nur innerhalb von wenigen Tagen die ersten beiden 8-Wochen Schwimmtechnikstunden ausgebucht waren. Aufgrund dieser starken Nachfrage haben wir an einem zweiten Tag, den Dienstag, zwei 8-Wochenblöcke angeboten, die bereits ebenso ausgebucht sind.
Wir appelieren also an alle LäuferInnen und auch an die TriathletInnen mit Laufschwächen, sich so schnell es geht für die kommenden 4-wöchigen Laufschulblöcke anzumelden.

Gerhard Brandl   Renate Schneider


 

> Mo, 10.01.2011

Vorschau auf die kommenden Kursangebote neben der bereits vorhandenen TRIATHLON SCHWIMMSCHULE.

Mitte Februar starten wir mit einer 4-wöchigen Laufschule, hier geht es vorwiegend um die so wichtige Lauftechnik, Details kommen in der nächsten Montagsgeschichte am 17.1.2011!

Anfang April starten wir mit einem Halbtageskurs Schwimmen im Freiwassergelände mit folgenden Inhalten:
Richtiges Neoprenan- und Ausziehen/Landstart, Landgang und Wasserstart/Orientieren/perfektes Wechseltraining vom Schwimmen zum Radfahren und vom Radfahren zum Laufen. Details ebenfalls am Montag, 17.1.2022!

Gerhard Brandl
Renate Schneider


 

> Mo, 03.01.2011

Neoprenanzug

Es kommt schön langsam wieder die Zeit, wo man sich um die so wichtige Angelegenheit Neoprenanzug
kümmern sollte, entweder ist der Anzug schon viel zu alt, daher nicht flexibel wie die neuen Anzüge oder
es geht da um eine Erstanschaffung. Ich habe in meiner jahrzehntelangen Karriere mit Sicherheit die meisten Anzüge verkauft, sicher viele tausend Stück. Es ist mir auch gelungen, dass bisher noch nie ein Kunde unzufrieden war und wenn man bedenkt, dass manche Anbieter nicht nur 5-6 Modelle im Programm haben, sondern auch 12-18 Größen anbieten, kann man sich leicht vorstellen, dass nicht jeder Anzug den Anforderungen wie Beweglichkeit, Passform, Preis, An- und Ausziehkomfort, Geschindigkeit und Haltbarkeit entsprechen kann, ich garantiere ihnen eine 100%ige Sicherheit. Auch die vielen Neotests die derzeit angeboten werden garantieren nicht, dass man den richtigen erwischt, die Auswahl ist oft zu groß und verwirrend, speziell wenn man mehrere Anzüge ausprobiert kostet dieser Wechsel im nassen Körperzustand extrem viel Energie und am Ende ist man erst nicht klüger.
Ich führe die drei besten Firmen am derzeitigen Markt wie 2XU - Saislfish und X-Terra.
Natürlich versende ich auch den gewünschten Neo, mit genauen Maßangaben frei Haus und ebenso biete ich eine Umtauschmöglichkeit an, bisher ist mir das noch nie passiert.


Ich wünsche allen Lesern dieser Seite ein tolles Sportjahr 2011,

Gerhard Brandl

 

 

 

> Mo, 27.11.2010

DIE ERSTE TRIATHLON SCHWIMMSCHULE

 

Der 8-Wochen-Schwimmblock á 60 Minuten wird immer am Freitag im Leistungszentrum Südstadt in einem Lehrbecken entweder um 19:00 oder 20:00 stattfinden und jeweils werden immer nur zwei AthletInnen von einem Trainer betreut, im ganzen Becken befinden sich also  maximal  nur vier Personen.

Wir werden zum Teil auch innerhalb des Beckens agieren, jeder Armzug  wird unter und über dem Wasser korrigiert, so er falsch ist.  Beinschlag/Beinhaltung, genauso wie das richtige Atmen während dem Kraulen und die perfekte Wasserlage werden ebenso beobachtet und wenn nötig korrigiert. Neben der Übermittlung der Kraultechnikbasis wird das Lehrtraining im 8-Wochenblock individuell und nicht nach einem vorbestimmten Schema auf jede einzelne Person abgestimmt. Die für viele Übungsformen erforderlichen Schwimmutensilien werden vom Veranstalter beigestellt.
Bei Interesse  kann jeder Teilnehmer ein an ihm angepasstes Schwimmtrainingsprogramm anfordern, mit diesen Vorgaben kann man  begleitend zum Kurs weitere 1-2 Trainingseinheiten im eigenen Bad durchführen. Eine Erweiterung über eine ganze Saison ist ebenso möglich, Preise bitte auf Anfrage.

 


  Bist du daran interessiert, melde dich bitte bald, das Interesse ist riesengroß, obwohl wir erst am Montag, 20.12.2010 in der Früh diese Ankündigung ins Netz gestellt haben.  Der erste Kurs  ist leider schon ausgebucht, für den zweiten und dritten sind noch Plätze frei. Kurs II beginnt am Freitag, den 8.4.2011 und Kurs III am Freitag, den 3.6.2011.  

Gerhard Brandl

 


 

> Mo, 13.11.2010

DIE ERSTE TRIATHLON SCHWIMMSCHULE

Meine mit Abstand erfolgreichste Einzelunterrichtsstunde war von Beginn an die Schwimmeinzelstunde, wo ich mit neuen Methoden zu 100% zufriedenstellende Ergebnisse innerhalb einer einzigen Stunde erzielen konnte.
Immer mehr kamen Kunden auf mich zu, ob es nicht möglich wäre, weitere Stunden zu buchen und so kam ich auf die Idee, mein Angebot zu erweitern. Die Methoden bleiben gleich, ...."never change a winning team", was neu ist, wir bieten nun einen 8 Wocheblock an, also jeweils an einem Tag in der Woche werde ich mit Hilfe einer Assistentin, die selbst mit dieser Methode,
innerhalb eines halben Jahres ihre Einstiegsschwimmzeit bei geringerem Energieaufwand um mehr als ein Drittel verbessert hat, wo wir je 2 AtheltInnen betreuen. Außergewöhnlich ist neben der erfolgreichen Methode, unterstütz durch Fotoaufnahmen mit einer Spiegelreflexcamera,
nicht nur die geringe Anzahl der Teilnehmer pro Trainingsstunde, sondern auch, dass meine Asistentin und ich in einem hüfthohen Becken viel Zeit selbst im Wasser verbringen, wo wir Fehler korrigieren und auch vorzeigen wie man richtig schwimmt.
Zu Beginn gibt es Einzelaufnahmen von den Fehlern, jeder Kunden bekommt seine Aufnahmen per e-mail zugeschickt, mit Text und Verbesserungsmöglichkeiten und am Ende werden wir vergleichen, was sich da alles zum Guten geändert hat.
Da wir an diesem Tag 2 Schwimmstunden hintereinander anbieten, können insgesam nur 8 Teilnehmer in 2 Leistungsgruppen daran teilnehmen und das 8 Wochen lang. Wir sprechen mit diesem Angebot vorwiegend NeueinsteigerInnen an, die sich zwar über Wasser halten, jedoch kaum Kraulen können, sowie Personen, die schon längere Zeit verzweifelt an ihrer so wichtigen Leistungssteigerung arbeiten, jedoch kaum oder keine Erfologe damit erzielen.
Danach beginnen wir wieder mit einer neuen Gruppe von insgesamt 8 Personen, solange wie eben Bedarf vorhanden ist.

Details und Infos bitte auf Anfrage unter gbrandl@aon.at und Start ist Anfang Jänner 2011. Da wir schon einige Voranmeldungen haben, bitte
ich um rasche Anfragen und/oder Buchungen.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 13.11.2010

Viele Feste kommen auf uns zu, was tun wenn die Versuchung all zu groß ist, was Kekse, Gans und
fetter Karpfen betrifft? Man soll die Feste feiern wie sie kommen und durch die vielen Einkaufsbummel davor nimmt man ev. auch noch ab.
Alles mit Maß und Ziel und dennoch sollte nie ein schelchtes Gewissen aufkommen, ein paar Speckpölsterchen unter dem Gürtel schaden kaum, 2-3 Kilos mehr machen dich ev. resistenter gegen Verkühlungen (Eigenlüge) und mit Sicherheit purzeln die Kilos ab dem Zeitpunkt, wo wieder höheres Tempo gekoppelt mit höherem Umfang im Plan stehen.
Guten Appetit!

Gerhard Brandl


 

> Mo, 06.11.2010

Na also, wer sagt's denn, sind wir Ironmänner (darf man eigentlich Ironfrauen sagen?)
doch nicht so verrückt wie viele und da vorallem übergewichtige Bürositzer und liegende Fernsehfanatiker oft meinen.
Jetzt haben wir den Beweis. Wiener Ernährungswissenschafter haben sich mit dem Thema " Ist  der Triathlonsport und speziell der Ironman ungesund" auseinander gesetzt und wirken sich derart extreme Belastungen auf unseren Organismus negativ aus?

Fazit, so Studienautor Oliver Neubauer vom Institut für Ernährungswissenschaften der Uni Wien
"wir haben anhand der Ergebnisse keine nachhaltigen gesundheitsrelevanten Schädigungen feststellen können", also Ironman-Triathlon ist nicht gesundheitsgefährdend.

Diese weltweit erste Studie wurde ausschließlich bei Männern durchgeführt (???), 2 Tage vor dem Bewerb und unmittelbar nach dem Zieleinlauf wurden Blutabnahmen durchgeführt, sowie 24 Stunden später und dann noch nach 5 und 19 Tagen.
Gemessen wurden Biomarker für oxidativen Stress, Entzündungsmarker, Gegenregulationsmarker und Laborwerte für Muskelschädigungen (auch Herzmuskelschädigungen). Zusätzlich gab es noch Untersuchungen von Lymphozyten auf DNA-Schäden, welche durch die Überbelastung hervorgerufen werden könnten. Alles im grünen Bereich!

Natürlich gilt das alles nur für optimalst vorbereiteten AtheltInnen, die vollkommen gesund und auch extrem leistungsfähig sind.
Einen Eigentest habe ich mit 50 Jahren schon hinter mir, nach einem erfolgreichen Ironaman (Klassensieg und locker unter 10 Stunden) bestreitete ich danach jedes Wochenende eine Olympische Distanz, die ersten beiden waren überraschenderweise die besten (2:07 Std.), weitere 7 folgten noch und keiner war wirklich schlecht, also nie über 2:20 Stunden.

Vielleicht wage ich noch einen weiteren Eigentest, 2 Ironmans hintereinander, also innerhalb von einer Woche, dass das klappt weiss ich jetzt schon, um unschgläubige zu überzeugen muss ich das aber tun.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo, 29.11.2010

Jedem ist klar, wenn die Sonne scheint und die Termperaturen um die 30 Grad sich bewegen,
dass man viel Trinken soll, speziell am Rad, da hier auch die Möglichkeit des Transportes
wesentlich einfacher ist als beim Laufen. Kaum jemand kommt auch auf die Idee, dass wir aber auch beim Schwimmen Flüssigkeit verlieren (durch das ungewollte Chlorwassertrinken
kann ma das sicher nicht kompensieren), ich sehe eher selten Wasserflassen am Beckenende stehen.
Im Winter und da speziell bei Minusgraden ist es aber ebenso ganz wichtig, dem Körper viel Flüssigkeit zu geben, wir haben 3-5 Schichten an, der Körper kann so weniger atmen und vorallem trocknen die Schleimhäute aus, Verkühlungen sind so vorprogrammiert. Jetzt kommt dann oft die Frage, wie kann ich am Rad und auch beim Laufen verhindert, dass mein Getränkt nicht einfriert?
Wanderer und Jäger füllen ihre Getränkeflaschen mit Schnaps, eher nicht gut für ein effizientes Training, es gibt aber im Fachhandel viele Angebote an Thermosflaschen, die meissten taugen aber nicht, am besten haben sich aus meiner Sicht die Produkte der Firma
Elite und da das Modell Thermal bewehrt. Da bei niedrigen Temperaturen lange Ausfahrten über 1-2 Stunden im Freien ohnedies nicht ratsam und effizient sind, sollte das Getränk zumindest nicht einfrieren.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 22.11.2010

Heute geht es um die besten Trainingsalternativen über all die Winterzeit, Schwimmen ist ja ohnedies wie immer machbar, Laufen ebenso, hier geht es vorwiegend um das Radfahren.
Für mich ist die beste Alternative zu einem effizienten Radtraining außer eine Flucht in den sonnigen Süden ein MTB-Training und da nicht wie üblich quer durch das Gelände, sondern auf befestigten Nebenstraßen.
Hier kann man optimal die so wichtige Grundlagenausdauer trainieren, kaum Autos befinden sich zu diesem Zeitpunkt auf den Straßen und natürlich nur bei trockener Fahrbahn. Ist es eisig oder liegt Schnee auf der Straße, gibt es nur eine sichere Variante, wenn man sich kurze Spikes auf die Laufräder aufzieht. Idel wäre natürlich ein zweiter Laufradsatz, so muss man nicht immer die Mäntel tauschen. Natürlich kann man diese Ausfahrten auch auf Trekkingrädern oder auch auf ganz alten Ackergäulen durchführen, umso älter und einfacher, umso weniger muss man Angst haben, dass etwas kaputt wird.
Grundvoraussetzung dass das Ganze auch Spaß macht ist eine perfekte Bekleidungsausrüstung, ein diesbezüglicher Hinweis gibt es auf früheren Ausgaben dieser Montagsgeschichten.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 15.11.2010

Wie kann man verhindern, dass in der kommenden Saison nicht die selben Fehler passieren
wie im letzen Jahr, ganz einfach, indem man alle Wettkämpfe in der Saison 2010 revuepassieren lässt. Wer seine Berwerbe nicht schriftlich dokumentiert hat, kann sich sicher noch gut erinnern,
was 2010 gut und was schlecht. Sinnvoll ist es auch für die kommenden Saison einige Bewerbe
auszusuchen, wo man schon einmal gestartet ist.Stimmen grob die Rahmenbedingungen gegenüber
dem letzten Jahr überein, kann man ziemlich genau kontrollieren, ob und wie groß die Leistungssteigerung erfolgt ist. Wer bisher solche wichtigen Infos über alle Bewerbe noch nicht notiert hat ist gut beraten, das ab nun zu tun.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 07.11.2010

Wer kennt das nicht, optimalst vorbereitet geht man an den Start wie z.B. bei einem
Ironman, alles ist perfekt und dennoch wird der Wettkampf ein Kampf, der Magen spielt nicht
mit die Muskulatur streikt und oft muss man aus diesem Grund den Berwerb frühzeitig beenden.
Alles wurde schon ausprobiert und immer wieder kommen Magen- und Darmprobleme,
gibt es da noch keine Abhilfe?
Vor einigen Wochen habe ich einen meiner treuesten Triathlonradlieferanten besucht, es ging da um die neuen Modell 2011 und bei dieser Gelegenheit hat man mir ein völlig neues Konzept
betreffend Trainings- und Wettkampfernährung vorgestell. Ich war schnell überzeugt, dass
dies eine perfekte Lösung sein könnte und ich bin bereits dabei, alle Produkte zu testen.
HIGH5 ist der Firmenname, diesen Anbieter kenne ich schon viele Jahre, meine Kunden
auch durch die IsoGels, also ein Mischung aus Getränk und Gel, wo man nicht zusätzlich
mit Wasser agieren muss, ein Riesenvorteil gegenüber den üblichen Gels, wo man immer
auf Verpflegungsstellen angewiesen ist.
High5 Getränke mit 2:1 Fruktose sind eine weiterentwickelte Ernährung für alle,
die schneller und stärker werden wollen. Die spezielle 2:1 Fruktose Mischung liefert bis zu 50% mehr Energie.
Die Flüssigkeitsversorgung funktioniert schneller als bei üblichen Sportgetränken.
Die Protein/Kohlenhydrat-Formel von Energy/Source 4:1 ist perfekt geeignet für lange Ausdauerrennen, harte Trainingseinheiten und zur Maximierung des schlanken Muskelaufbaus. Die Firma High5 ist sich ganz sicher, dass dies derzeit die mit Abstand beste Lösung ist, sonst würde sie nicht auch eine komplette Geld zurück Garantie anbieten.
Näheres in Kürze im Rahmen der Montagsgeschichten!

Gerhard Brandl


 

 

> Mo, 01.11.2010

Jetzt sollte man schon bald mit der Wettkampfplanung beginnen, nur wenn man bestimmte Ziele
hat geht man auch bei Sauwetter raus und trainiert, zusätzlich sollte man ja die wichtigsten Wettkämpfe festlegen,
es macht einen großen Unterschied ob man an einem Ironman im März, im Juli in Klagenfurt oder am Ende der Saison in Podersdorf teilnimmt. Gleich danach kommt die Frage und wieviele Triathlons sollte man in einer Saison bestreiten?
In erster Linie hängt diese Entscheidung von der jeweiligen Regenerationsfähigkeit ab, ebenso wielange man schon den Triathlonsport in Jahren gesehen ausübt und auch der finanzielle Aspekt ist nicht uninteressant.
Bei Bewerben in der nahen Umgebung fallen wesentlich weniger Anfahrtskosten und auch Übernachtungskosten weg, bestreitet man aber bei 2 IM, einen Halben und 8-10 OD-Veranstaltungen, wird man kaum mit 1.000,-- auskommen.
Als idealen Einstiegsbewerb kann ich euch meine Veranstaltung DER ERSTE TRIATHLON am 17.4.2011 empfehlen, hier kann man bestens seine Leistungsfähigkeit überprüfen und eventuell noch Korrekturen in den schwächeren Disziplinen durchführen.
Dieser Wettkampf ist vollkommen streßfrei, eigentlich sollte dieser Bewerb STRESSLESS-Triathlon heißen. Völlig entspannt schwimmt man in einem 50 m Becken und nur jeweils ein/e AthletIn, danach geht es mit dem Auto nach Pressbaum und ebenso völlig entspannt und ohne Zeitdruck werden dann die beiden letzten Bewerbe durchgeführt. Wenn man glaubt, man ist gut aufgewärmt und bereit, geht man zur Startlinie, da beide Sportarten wie bei einem Einzelzeitfahren oder Lauf abgelassen werden.
Bitte bei Interesse bald melden, die Teilnehmerzahl ist durch die Schwimmhalle auf maximal 120 AthletInnen limitiert.


 

> Mo, 25.10.2010

Der Winter steht in manchen Regionen nicht nur vor der Tür, sondern er ist schon angekommen und da stellen sich speziell für Neueinsteiger viele Fragen und daq besonders über das Trainieren im Freien. Schwimmen wird kaum jemand bis weit in den Spätfrühling hinein draußen reizen, da gibt es Gott sein Dank Schwimmhallen, eine leichte Angelegenheit ist das aber auch nicht, entweder es sind zuviele Gesundheitsschwimmer im Becken oder die Anreise ist zu mühsam.
Wesentlich einfacher ist da schon das Radfahren, vorausgesetzt man hat eine nicht immer günstige Ausrüstung für den Kopf, Hals, Gesicht, Hände und speziell für die Füße.
Kopfbedeckung unter dem Helm in Verbindung mit einer Halsbinde, die man auch über das Kinn ziehen kann ist fast ein Muß, ist man dort nicht bestens gerüstet, reagiert der Körper rasch mit Verkühlungen und lästigen Reizhusten.
Im Brustbereich sollte man viele dünnere Schichten übereinander anziehen, eine davon sollt mit Windstoppermaterial ausgestattet sein. Opas lange Unterhosen kann man unter einer langen Radhose anziehen, auch da ist Windstoppermaterial speziell im Oberschenkelbereich sinnvoll.
Handschuhe auch in Schichten, dünne wie man sie in der Tanzschule trägt auf der Haut, darüber wärme und dicke je nach Außentemperatur.
Das größte Problem ist über lange Zeit halbwegs warme Füße zu haben, leider sind Überschuhe
sinnlos, wenn auf der Unterseite keine Öffnung für die Pedalplatten vorhanden sind, da helfen eher dicke Socken, ideal aus der Bergsteigerabteilung.
Ich fahre seit Jahrzehnten die beste Lösung, etwas teuer aber wirksam.
Ich habe eigene Winterschuhe, die nicht nur höher als die normalen Radschuhe sind, klar ist uns
auf den Füßen und nicht im unteren Wadelbereich kalt. Diese speziellen Schuhe haben eine Alufolie zwischen der Sohle, dazu noch eine warme Einlage und innen Kunstpelz. Kauft man die Schuhe um 1-2 Größen größer, hat man dann ausreichend Platz für das Optimum, das so aussehen könnte.
Winterschuhe, normale und eher dickere Laufsocken, darüber die Bergsteigersocken und noch dazu entweder Goretex- oder Windstoppersocken. So komme ich gut bis zu  4-6 Grad und einer Dauer von 1- 1/2 Stunden über die Runden, eine gute Wärmeflaschen im Trikot unter der Außenweste am Rücken hält zusätzlich das Getränk länger warm, alles andere ist dann nur eine Kopfsache.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 18.10.2010

Triathlontraining über die Wintermonate!
Der Umstieg in ein Indoortraining beginnt heuer aus Witterungsgründen etwas früher als bisher, wir müssen damit leben und das Beste daraus machen. Wie soll man nun die kommenden Trainingsmonate gestalten, um am Ende der Vorbereitungsphase auf einem höheren Niveau als im letzten Jahr und zwar in allen drei Disziplinen in die Wettkampfsaison starten zu können.
Jeder von uns hat so seine Lieblingsdisziplin, leider auch eine Schwachstelle (in den meissten Fällen betrifft es das Schwimmen), naturgemäß wird man seine Sahnedisziplin zeitmäßig bevorzugen und die Schwachstelle oft nur sehr widerwillig in Angriff nehmen.
In meinen Blütejahren so um die 50 Jahre war ich immer traurig über meine Schwimmzeiten und mein Sohn hat mich einmal gefragt, wieviele Radkilometer ich jährlich zurücklege, ca. 12.000 km war meine Antwort und danach hat er mich gefragt, wieviele Kilometer ich im Jahr Schwimmen durchnittlich trainiere, die Antwort fiel da eher traurig aus, da komme ich auf stolze 120 km.
Ich bin sicher, so geht es vielen TriathletInnen und daher nehmen wir uns heuer vor das gemeinsam zu ändern. Ideal sind hie und da Blöcke, die folgendermaßen aussehen könnten. 2-4 Wochen intensiv an seiner schwächsten Disziplin arbeiten und wenn das das Schwimmen ist,
würde ich eher das Radfahren stark reduzieren. 3-4 mal Schwimmen und beim Laufen vorwiegend an der Technik arbeiten, um ungewohnte und intensive Umfang- und Temposteigerungen einfügen zu können.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 10.10.2010

Die Anmeldefrist für die Teilnahme an unserem Trainingslager in Fuerteventura
(19.3. - 26.3 2011/26.3. bis 2.4. 2011 oder 19.3. bis 2.4.2011) geht bald zu Ende.
Einige Plätze gibt es noch, wie ich gesehen haben, dürften wir der günstigste Anbieter
für alle Varianten sein, wir bieten aber dennoch extrem viel an. Schwimm-Rad- und Laufstilanalysen über gemeinsame Trainingseinheiten und fast täglich Kamingespräche, es gibt ja tausend Fragen zu unserem wunderschönen Sport, ich bin sicher wir können alle beantworten.
Die Leistungsklasse geht von puren Hobbysportlern bis zu leistungsorientierten AtheltInnen.
Preise jeweils auf Anfrage, es gibt viele Angebote je nach Dauer und Inhalt.

Gerhard Brandl


 

 

> Mo, 03.10.2010

Nachdem bei unserem ersten Versuch in Richtung Triathlonveranstaltung eigentlich alle
Teilnehmer sehr zufrieden waren und ich auch seit einigen Wochen wieder sehr viele Anfragen bekomme, ob es eine Wiederauflage dieses Bewerbes gibt, haben wir uns entschlossen, dass es einen Sprinttriathlon wieder geben wir, den Modus und auch den Zeitpunkt wollen wir belassen. Viele AthletInnen haben DEN ERSTEN TRIATHLON als sehr stressfrei und locker empfunden, wir wollen das heuer noch verbessern. Das Schwimmen findet in einem 50 Meterbecken
im Leistungszentrum Südtadt statt, pro Schwimmbahn geht immer nur ein/e AthletIn an den Start und zwar nach der jeweiligen Leistungsfähigkeit.
Wir beginnen mit den eher langsameren Schwimmern, die Besten kommen am Schluß dran. Danach geht es mit dem eigenen Auto locker und entspannt nach Pressbaum, Fahrzeit ca. 30 Minuten, wo das anschließende Einzelbergzeitfahren mit einer Länge von ca. 6700 m durchgeführt wird.
Wenn jemand bereit ist, diese Strecke in Angriff zu nehmen, so stellt man sich an den Start und es kann losgehen. Genauso wird der dritte Teil, das Laufen rund um den Wienerwaldsee durchgeführt, diese ganz flache Strecke hat eine Länge von 4210 m.
Am Ende werden alle drei Zeiten zusammengezählt, man erfährt also erst ganz am Ende, welche Gesamt- und Klassenplatz man erzielt hat. Gibt es noch Fragen bitte melden, die Ausschreibung und auch die Anmeldeformulare befinden sich schon auf unserer Homepage.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 27.09.2010

Heute ein Bericht, der zu einem meiner letzten Montagsgeschichten gut passt. Die schrecklichen Witterungsvorhersagen die ganze Woche war für unseren VB-Panoramalauf rund um Pressbaum sicher mit Schuld, dass gut 2/3 der vorangemelden Läufer dann doch nicht gestartet sind und all die tapferen AthletInn haben dann fast zum Trotz doch noch ideale Bedingungen
vorgefunden. Im Wald hat man kaum den sehr starken Wind gespührt, der Regen hat kurz vor dem Startschuss dann doch aufgehört und manche haben auch für ein paar Sekunden die Sonne gesehen. Eher verstehen kann ich die Sorgen der Eltern für den Kinderlauf,
hier wurde auf asphaltierten Gehwegen in Pressbaum gelaufen, mitten im Einfallsbereich der häftigen Sturmböen, aber auch da haben sich einige Tapfere noch rechtzeitig eingefunden. Hut ab an alle die mitgemacht haben.
Dass wie schon im letzten Jahr alle Teilnehmer unmittelbar nach Überschreiten der Ziellinie die Strecke extrem gelobt haben freut mich sehr, jetzt wäre es an der Zeit, dass wir im Mai 2011 zur dritten Auflage mehr Läufer aus ihren Betten locken können.

Gerhard Brandl


> Mo, 20.09.2010

Was tun wenn bald die Saisonpause kommt und man ist gewöhnt einige Stunden in der Woche die Schwimmsachen, Radutensilien und auch die Laufschuhe anzuziehen?
Vorrang hat natürlich in erster Linie die Familie, so man nicht ohnedies über das ganze Jahr
auch hier genau darauf achtet, dass die familiäre Beziehung das Allerwichtigste ist. Ich kann mit
Sicherheit behaupten, nur in einer harmonischen Umgebung kann wirklich gute Leistung entstehen.
Vielleicht sind Beziehungen zu Freunden in der Saison zu kurz gekommen oder Besuche
in einem Theater oder Kino, auch kulinarisch kann man ohne schlechtem Gewissen die eine oder
mehrere kleinen Sünden begehen und ein bisschen Speck um die Hüfte soll angeblich unseren
Körper resistenzer gegen Verkühlungen machen.


Gerhard Brandl

 

> Mo, 13.09.2010

Meine AthletInnen wissen das natürlich, da ich aber über das Thema Trainingspause ja oder nein viele Anfrage bekomme, hier ein paar diesbezüglichen Tipps. Wir leben in einem Land mit vier Jahreszeiten, die unterschiedlicher kaum sein können und darauf reagiert unser Organismus zum Teil sehr intensiv. Zusätzlich kommen durch ein regelmäßiges Training über das ganze Jahr außergewöhnliche Belastungen auf uns zu, die unser Leben zwar intensiv verschönern und unsere Mobilität fast um Jahrzehnte verlängern können, dennoch müssen wir einen geregelten Rhythmus einhalten und da gehört eben eine totale Auszeit des Training dazu. Die Dauer hängt aber von vielen Faktoren ab, grob kann ich anraten, 10 Tage bis 3 Wochen sollten reichen. Idealer Zeitpunkt wäre der Monat Oktober, je nach Saisonziel entweder am Anfang oder am Ende.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 06.09.2010

Die Telefone sind gestern und heute bei mir heißgelaufen, viele AthletInnen wollten von mir wissen, wie sie sich anziehen sollen, die Witterungsbedingung in Saalfelden, am Walchsee und auch in Königsdorf waren zumindest nach Wettervorhersagen nicht all zu gut, in Sallfelden eher schlecht. Da es in dieser Saison noch an 2 Wochenenden Triathlonveranstaltungen gibt ein paar Tipps und Regeln, jeder sollte aber für sich entscheiden, was er oder sie schlussendlich anzieht.
Grundregel Nummer eins, eher weniger als mehr anziehen. Ist die Kälte der größte Hemmschuh, dann ist für den Radsplit am idealsten ein Langarmradtriot über den nassen Einteiler, manche wollten den Anzug umziehen, erstens wäre das ein Kunststück, mit nassem Körper Kleidungsstücke zu wechseln und alles macht ja keinen Sinn, mit oder ohne Regen, nach ganz kurzer Zeit
wäre auch der neue Anzug naß, gut 2 Minuten gehen dabei verloren. Manchen AthletInnen reichen auch Armlinge, idealerweise wäre da ein Zeitfahranzug, weil da auch die Schultern bedeckt wären. Bitte keine Regen- und Windjacken anziehen, wie in einer Sauna kann der Körper kaum atmen und Fließwasser unter der Jacke ist garantiert, ebenso bleiben weitere Minuten auf
der Strecke liegen, eine aerodynamische Regenjacke gibt es noch nicht. Ganz gut und einfach anzuziehen wären Handschuhe, nicht die von der Oma mit Wolle gestrickt, sondern eher dünne Laufhandschuhe, jedoch bitte vorab probieren, manche Handschuhe rutschen am Lenker, das kann gefährlich werden. Ganz wichtig ist, so schnell wie möglich nach dem Zieleinlauf trockene Bekleidung anziehen, eine Haube ist da auch ratsam und umso früher man die leeren Kohlenhydratdepots füllst, umso fitter ist am am nächsten Tag.

Gerhard Brandl


> Mo, 30.08.2010

Insgesamt war ich am Samstag 17 Stunden in Podersdorf im Einsatz, um die vielen AthletInnen
zu betreuen und wie mir sehr oft bestätigt wird, ist das speziell beim Laufsplit für alle sehr hilfreich und wichtig. Bei dieser Gelegenheit habe ich zwei Abläufe besonders beobachtet, das Aufsteigen nach dem Schwimmen auf das Rad und die Lauftechnikm speziell wenn die Läufer/Innen schon gegen Ende müde sind.
Geschockt war ich vorallem wie fast alle AtheltInnen die ganz vorne dabei sein möchten da agieren. Ein topplatzierter Triathlet hat zwischen den viel zu engen Gittern beim Aufstieg auf das Rad insg. 6 Versuche gebraucht, um endlich am Rad zu sitzen. Nicht nur dass ihm das viel Zeit gekostet hat und die Gruppe mit der er aus dem Wasser gestiegen ist schon weit weg war, er hat auch viele andere AthletInnen behindert und auch gefährdet, dass da niemand zu Sturz gekommen ist war wirklich ein Wunder. Nicht minder traurig war meine Beobachtung, dass kaum jemand nach 2/3 der Laufstrecke noch halbwegs effizient und schonend gelaufen ist, schade da ja gerade im letzten Drittel die Karten of neu gemischt werden.

Gerhard Brandl


> Mo, 23.08.2010

Das Interesse an unserem professionell geführten Trainingscam auf Fuerteventura ist außergewöhnlich groß, hier gibt es ja die Möglichkeit, Urlaub und Training, sowie Lehrstunden in der jeweiligen Technik, sowie Materialkunde und da vorallem was das Rad betrifft zu verbinden.  Viele haben da noch einen riesigen Aufholbedarf, sowohl in der Praxis (Kurventechnik, Runder Tritt, Wiegetritt bergauf und Bremsen), als auch was die Einstellungen am Rad
betrifft und ebenso wie man beide Varianten im Schlauchwechseln ohne großen Zeitverlust durchführt. Schwerpunkt ist neben dem Radfahren sicher das Schwimmen, wer kann zu Hause schon jeden Tag unter Aufsicht und permanenten Technikverbesserungen trainieren. Alles mit Aufnahmen und einer Analsy mit Bildern untermalt. Es kommen auch immer wieder Anfragen, wieviele Trainingsstunden pro Woche in einem Triathloncamp sinnvoll sind, alles hängt natürlich besonders ab, wieviele Jahre man schon Ausdauersport betreibt und welche Ziele man für die kommenden Saison hat. In all meinen bisherigen 22 Trianthloncamps habe ich selbst alle Varianten probiert und diese Erfahrung möchte ich an alle Interessenten weitergeben. Trainiert jemand zu Hause durchschnittlich 8 Stunden in der Woche, so kann die Anzahl der Trainingsstunden
mit ruhigem Gewissen verdoppelt werden, denn zwischen 16 Stunden Training kann man unglaublich viel Zeit in die so wichtige Regeneration investieren.
Mit einem Tagesablauf Schlafen/Frühstück/Ruhen/Schwimmen und alternativ Laufen oder Radfahren/Abendessen/Kamingespräche und sonst nichts geht das. Trainiert jemand zu Hause über 20 Stunden, sind 30 Stunden sicher ohne schlechtem Gewissen zu vertreten.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 16.08.2010

Mir war schon immer der Schwimmstart ein Dorn im Auge und mir ist klar, die Medien wollen
spektakuläre Aufnahmen haben, doch es kann nicht sein, dass dies eine so hohe Verletzungsgefahr
in der ersten Disziplin mit sich bringen muss. Der IRONMAN auf Hawaii ist sicher dadurch berühmt geworden, sehr bald haben auch die jeweiligen nationalen Veranstalter diese Werbemöglichkeit genützt, egal wie breit die Schwimmstartzone war.
Man darf aber nicht vergessen, früher gabe es Teilnehmerzahlen um die 100, bei manchen Veranstaltungen hat sich die Teilnehmerzahl aber um ein Vielfaches erhöht, der Ablauf blieb aber bisher fast immer gleich.
In meiner Betreuungsgruppe gibt es mittlerweile sehr viele AthletInnen, die sich auf Grund der schmerzlichen Erfahrungen genau aussuchen wo sie starten. Ich kann aus meiner langjährigen Erfahrung gut nachvollziehen, dass durch die Streßsituation, die eingeschränkte Atemmöglichkeit durch die Neoprenanzüge und die damit verbundene Hitze und der Angst es zu sehr unangenehmen Situationen kommen kann, leider müssen immer erst einige schwerwiegende Unfälle passieren. Dies bestätigt eine Fachzeitschrift in ihrer letzten Ausgabe mit einer schrecklichen Statistik. In der Saioson 2009 sind weltweit 14 AtheltInnen (doppelt soviele wie bei Marathonveranstaltungen) bei einem Triathlonbewerb gestorben, ein Athlet kollidierte mit einem Auto, die restlichen 13 AtheltInnen sind beim Schwimmen gestorben.
Ich habe mir schon einige Gedanken gemacht, wie man das in Zukunft halbwegs in den Griff bekommen könnte,ich würde mich aber auch sehr freuen, wenn viele TriathletInnen mir ihre eigene Erfahrung in dieser Richtung mitteilen könnten, ev. schon auch mit Verbesserungsvorschlägen.
In Kurzform mein schlimmstes Erlebnis.
Ich startete vor ca. 10 Jahren bei der Langdistanzwetmeisterschaft, diese wurde ausgetragen im Rahmen eines schon bestehenden und sehr bekannten Bewerbes. Im Normalfall nahmen dort zwischen 500 und 1000 TriathletInnen teil, mehr Platz für die Teilnehmer war durch zwei Piere links und rechts und der ca. 4 Meter hohen Hafenwand hinten nicht vorhanden.
Aus welchen Gründen auch immer hat man in diesem Jahr 2000 Starter zugelassen, ein Großteil der Teilnehmer musste noch im Hafengelände zuwarten, sie mussten, da waren die ersten schon ein paar hundert Meter unterwegs, noch die Treppen runtergehen.
Keine Stecknadel hätte man mehr zwischen die Teilnehmer am Strand untergebracht. Hohe Wellen erschwerten noch dazu ein flottes Wegschwimmen und so kam es wie es kommen musste. Die WM-Teilnehmer standen in den ersten beiden Reihen und noch bevor der Starschuß fiel, drückt die Menge von hinten so intensiv nach vorne und die Meute war ohne Startschuß nicht mehr aufzuhalten und ein Rückruf auch nciht mehr möglich. Noch am Strand kam ich dadurch zu Sturz und die Menge hat mich bis ca. 100 Meter im Meer mitgeschliffen. Jeder kann sich vorstellen wieviel Meerwasser ich trinken musste bis ich endlich wieder auf der Oberfläche angekommen bin. Im Nachhinein war ich froh, dass ich noch am Leben war, Gott sei Dank hat mich dann ein großes Rettungsboot aus dem Wasser gefischt, viel Platz war da nicht mehr vorhanden, ich war einer von Vielen leidtragenden.
Die weite Anreise hat sich deswegen nicht gelohnt, weil man uns erst medizinisch versorgen musste, ich hatte das Rettungszelt erst verlassen können, da waren die ersten Schwimmer schon wieder zurück von der 4 kilometerlangen Schwimmstrecke.

Gerhard Brandl
Zuschriften bitte an gbrandl@aon.at

 

 

> Mo, 09.08.2010

Triathlon boomt wie nie zu vor und mittlerweile ist es einfacher die vielen Trainingsstunden
pro Woche irgendwie zeitlich unterzubringen als einen Startplatz bei fast allen Wettkämpfen
zu erlangen. Ähnlich verhält es sich heuer mit den Anfragen betreffend Trainingslager im
sonnigen Süden. Die Semesterferien sind fast ausgebucht für Fuerteventura, auch der März ist jetzt schon stark gebucht und daher kann ich nur allen interessierten TriathletInnen samt Begleitpersonen empfehlen,so rasch wie nur
möglich zu buchen. Möchten Sie das nähere Infos, bitte unter brandl@all-gebra.at anfragen oder auf unserer h.p. www.all-gebra.at unter Trainingslager finden sie weitere Informationen.
Die häufigst gestellt Frage ist, wann soll ich ein Trainingscamp planen und vorallem wo.
Beide Fragen sind leicht zu beantworten, wenn die finanziellen Mitteln es zulassen, kann ich nur
das derzeit sicher professionellste und schönste Triathloncamp Europas in Fuerteventura empfehlen. Kann man nur eine Woche in der Wintersaison buchen, würde ich den Monat März empfehlen, es könnte ja schon sein, dass endlich auch wiedereinmal im April halbwegs gute Trainingsbedingungen zu Hause vorzufinden sind.
Möchte jemand 2 mal auf Trainingslager fliegen,  wäre  der  Jänner auf den Kanarischen Inseln die einzige Lösung und dafür könnte man, so man Glück hat auch schon im April auf Mallorca halbwegs gute Wetterbedingungen für die zweite Woche vorfinden. Preislich günstiger ist natürlich bei 2 Wochen ein Trainingscamp im März auf den Kanaran, effizienter sind aber zwei getrennte Termine.

Gerhard Brandl


 

> Mo, 02.08.2010

Wie in der Montagsgeschichte vom 19.7.2010 schon erwähnt, gibt es wesentlich mehr Gründe,
unseren wunderschönen Ausdauersport Triathlon zu betreiben und  heute die Fortsetzung in  einer
nicht nach Wichtigkeit geordneter Reihenfolge:

g.) durch ein angepasstes und vorallem regelmäßiges Training verlängern wir mit Sicherheit unser Leben, was aber meiner Meinung noch wichtiger ist, wir könnten im Idealfall unsere so wichtige Mobilität bis zum letzten Atemzug verlängern, wer will schon ein Pflegefall werden.
h.) ich behaupte dass es wenige Aktivitäten wie unseren Triathlonsport gibt, wo die Vorteile
bei weitem gegenüber den Nachteilen überwiegen. Ich würde das mit 70% Positives und 30% weniger Positives beurteilen. Fällt ihnen da noch etwas Vergleichbares ein?
Positiv sind sicher alle permanenten Leistungssteigerungen in allen drei Disziplinen, nur in einer Sportart oder sogar eine zeitlich spührbareVerbesserung in den beiden Wechselzeiten. Weiters Verbesserung in der Lebensweise, kleine Siege gegen sich selbst und oft auch gegenüber anderen, zumindest in der Altersklasse, jedoch auch eine Endzeit auf der OD erstmals unter 3:00 Stunden bringt Freude in hohem Maße. Negatives ist natürlich auch dabei, jeder empfindet aber manche Ursachen anders und hier meine ich Regenguß beim Radfahren, Patschen im Hinterrad weit weg von zu Hause oder eine Niederlage durch Eigenfehler.
i.) unser Sport hebt erwieseneremaßen unser Ansehen bei Freunden, Kollegen und auch Vorgesetzen, für viele Peronalchefs ist es auch wichtig, wass man in seiner Freizeit unternimmt, antwortet man mit Triathlonsport oder auch Marathonläufer, hat man im Zweifeslfall den Job.
j.) automatisch und ohne Kasteien steigt man im Laufe der Zeit auf eine gesündere Ernährung um, die Vorteile muss ich sicher nicht aufzählen.
k.) durch unser laufendes Training werden wir immerwieder gezwungen, aus verschiedenen Gründen Einheiten zu tauschen, reduzieren oder wenn es besonders Spaß macht auch zu verlängern. Diese Flexibilität nimmt man automatisch nach einigen Zeit auch in das Familie- und Berufsleben mit, sicher überall kein Nachteil.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo, 25.07.2010

Wieder aus aktuellem Anlaß möchte ich heute das vorgestrige Zeitfahren bei der
Tour de France analysieren. Nach wie vor gibt es echte Profiradler, die fast wie
ein Anfänger auf ihrem Rad sitzen. Das beste Beispiel, was man da alles verbessern kann
war die Leistungssteigerung eines Profifahrers aus Österreich. Vor einigen Jahren habe ich ihm
sein bisheriges Zeitfahrrad komplett umgebaut, er war ganz erstaunt was man da alles herausholen kann und eine um 2 1/2 Minuten bessere Endzeit auf gleicher Strecke wie im Vorjahr hat ihn überzeugt, worauf es ankommt. Dieses Jahr bei der Tour landete er in der vorderen Hälfte, früher bei internationalen Bewerben eher im letzten Drittel. Ein Anfrage, warum fast alle Fahrer mit einem Aufleger so hoch oben gefahren sind sich leicht begründen, Profis fahren im Normalfall mit einer Sattelüberhohung, also waagrecht gesehen der Abstand von der Sattelhöhe zum Lenker, mit bis zu 25 Zentimeter, Amateure oft auf selber Höhe. Würde man bei den Profis den Lenker noch viel tiefer stellen, könnte sich der Vorteil einer Überhöhung sogar in einen Nachteil umwandeln, vorallem ist so ein freies Atmen nicht mehr garantiert. Gut zu erkennen war auch, was unterschiedliche Windbedingungen ausmachen können, unter den ersten Startern , also im Gesamtklassement die letzten, waren am Ende die ersten.
Natürlich gab es da auch sehr gute Zeitfahrer, die halt nur mit Mühe über all die Berge kommen, doch der Gegenwind wurde mit jeder Stunde stärker, so entstanden auch zu sehr guten Zeitfahrer, die aber im Gesamtklassement weit vorne lagen extrem Unterschiede in der Durchschnittsgeschwindigkeit. Der Sieger auf der über 50 Km langen Strecke erreichte einen Wert von knapp 51 Kmh, Topprofis die im lezten Drittel starteten oft nur 43 Kmh. Warum der Gesamtsieger das ganze Rennen sehr unruhig auf dem Sattel saß könnte mehrere Gründe haben. Erstens trainieren die Radprofis mit dem Zeitfahrrad nur lächerliche Kolimeteranzahlen (haben sie schon einmal einen echten Radprofi auf der Straße mit einem Zeitfahrrad fahren gesehen, ich in all den 30 Jahren, seit ich  am Sattel sitze noch nie), die Endzeit des Zeitfahres beträgt kaum
ein Promille der Gesamtstrecke der Tour, dennoch wird hier sehr oft die gesamte Tour entschieden.
Ein weiterer Grund, warum der Sieger fast jede Sekunde nach vorne gerutscht ist, könnte auch ein zu glatter Stoff des Zeitfahranzuges sein, dies wäre ein Beweis, dass er davor mit dem Anzug noch keinen Meter gefahren ist, denn die Sattelneigung (Sattelspitze weit nach unten) bringt wesentlich mehr Vorteile als Nachteile. Die dritte Möglichkeit wäre eine neue Weisheit, die wir alle nicht kennen, vielleicht hat man errechnet, dass das permanente
Nachvornerutschen einen Vorteil bringt, ich bin mir aber sicher, das war ein Nachteil, was ja seine verhältnismäßig schlechte Endzeit gegenüber dem Vorjahr bestätigen würde.

Gerhard Brandl



> Mo, 19.07.2010

Ich bin nun schon 27 Jahre aktiver Triathlet und die mit Abstand häufigste Frage an mich lautet:
..." warum duarst du dir des ollas no au?" Hier meine persönlichen Gründe, die natürlich ein Antisportler kaum verstehen kann, vielleicht hilfts es aber den Neueinsteigern und auch jenen AtheltInnen, die schon jahrelang Triathlon betreiben und eher langsamer als schneller werden. Dafür gibt es natürlich Abhilfe, eine e-mail an mich unter gbrandl@aon.at und du bekommst
die richtige Antwort.

a.) Triathlon vereint die drei beliebesten Sportarten und außer dem Schwimmen sind die Disziplinen für jeden vorstellbar und vorallem in der Jugend hat man das schon einmal probiert.
b.) die unglaubliche Flexibilität in der Trainingsgestaltung, regnet es kann man das für morgen geplante Schwimmen vorziehen, ist man verletzt, bleiben immer noch 2 Disziplinen, um das Training nicht ganz abbrechen zu müssen.
c.) Triathlon kann man im Wettkampf nicht nur fast immer gleichzeitig mit den wirklich Guten betreiben, wir starten alle gleich und ist die Strecke länger und in Rundenform, bekommen wir sie öfters zu sehen, und gleichzeitig kann man Triathlon bis ins hohe Alter betreiben, in kaum einer anderen Sportart ist das möglich.
In Hawaii gibt es schon seit einiger Zeit eine M 85, der beste Beweis, wenn man halbwegs vernünftig lebt und permanent an seiner Muskelerhaltung arbeitet, schafft man das.
d.) Nicht zu unterschätzen ist der Vorteil, dass man sich seine Trainingszeiten selbst einteilen kann, spielt man Tennis oder andere Ballsportarten, ist man immer an fixe Termine gebunden und sehr oft kommt es vor, dass der Partner oder Gegner viel zu spät zum vereinbarten Termin kommt, die Laune rutscht da schnell in den Keller.
e.) Wir TriathletInnen lernen sehr rasch unseren Körper zu verstehen und läuft etwas über länger Zeit beim Training etwas unrund,
dann forschen wir früh nach und können so eventuell eine noch verborgene Krankheit rechtzeitig heilen. Ich bin da wohl der beste Beweis und viele andere können mir das sicher auch bestätigen.
f.) Wohin mit dem vielen Geld wenn mein kein TriathletIn ist, eine besser Investitionsmöglichkeit in die Gesundheit gibt es kaum.

Es gibt natürlich wesentlich mehr Gründe unseren schönen Sport zu betreiben, das würde aber den Rahmen platzen und in einiger Zeit werde ich diese Tabelle erweitern.

Gerhard Brandl

 

> Mo, 12.07.2010

Analyse vom IM 2010 in Klagenfurt

Was ist wichtig und woran sollte man sich orientieren, um ein Ergebnis speziell auf der Ironmandistanz richtig zu analysieren, zählt die Zeit oder die Platzierung?
Für die Topathleten ist natürlich die Platzierung vorrangig, auch für jene AtheltInnen, die sich für Hawaii qualifizieren, aber wie geht man um mit seiner eigenen Zeit? Grundvoraussetzung ist einmal zu Finishen und wie ich auf der heurigen Ergebnisliste gesehen habe, ist das nicht immer eine Selbstverständlichkeit, die Liste ist lang wie selten zuvor.
Wie schon einmal erwähnt darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und jedes Ergebnis von einem Ironman ist abhängig von so wichtigen Faktoren wie Außentemperaturen, Windrichtung, Gruppenbildungen, die bei einem IM selten vermieden werden können und neben der Tagesverfassung natürlich auch die Ernährung, die man ja nie zu 100% gleich gestalten kann. Platzierungen sind natürlich auch abhängig von der Konkurrenz und oft passiert es, dass man trotz
neuer Bestzeit schlechter platziert ist wie das Jahr zuvor. Auch die anderen TriathletInnen investieren viel Zeit  in das Training, am Materialsektor wird gefeilt und schon eine andere Startposition beim Schwimmen kann ein Endergebnis in beide Richtungen beeinflussen. Jeder findet aber, so er oder sie das Ziel erreicht hat eher mehr positive Ereignisse, das ist das Schöne am Triathlonsport.
Alle meine AthletInnen haben es wie eigentlich all die Jahre zuvor geschafft die Ziellinie zu überschreiten und darauf bin ich besonders stolz, diesmal waren es mehr als 20 Personen, gut die Hälfte mit Bestzeiten, die restlichen waren zufriedene Neueinsteiger. Eine Athletin war von Beginn an durch Magenprobleme so stark negativ beeinflusst, dass ein "normales Rennen" nicht durchführbar war, ihr Kampf bis zur Ziellinie war aber eine Meisterleistung in Sachen Motivation und Kampfgeist.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo, 28.06.2010

Ich habe schon sehr oft erwähnt, dass ein perfektes Training zum Teil nur die halbe Miete ist,
jeder hat das sicher schon erlebt oder gehört, dass ein erhoffter Erfolge an ganz banalen Dingen
scheitern kann und dazu gehört auch das richtig Aufpumpen der Draht- oder Schlauchreifen.
Nochmals zur Sicherheit, bei einem Schlauchreifen kann man den Schlauch nicht wechseln, der ist eingenäht, beim Drahtreifen schon. Die Vor- und Nachteile habe ich auch schon öfters erwähnt und heute geht es darum, mit wieviel Bar sollte man die Laufräder aufpumpen. Drahtreifen werden in der Regel mit 8-9 Bar aufgepumpt, ich empfehle aber, jeweils um ein halbes Bar mehr aufzupumpen, durch das Abziehen des Pumpenschlauchs geht ein wenig Luft verloren. Ganz einfach, auf jedem Mantel steht auf der Flanke wieweit man diesen Reifen
aufpumpen kann, Schlauchreifen oft bis 12 Bar. Gerade beim kommendne Ironman
in Klagenfurt würde ich da vorsichtig sein, speziell weil man am Vortag die Räder in der Wechselzone abgeben muss. Hitze deht die Luft im Mantel und wer kennt nicht den Knall, wenn ein Mantel explodiert. Das heisst, am Vortag die Reifen nur mit wenig Druck aufpumpen, vor dem Schwimmstart am WSettkampftag muss man nocheinmal zu seinen Rädern gehen und da kann man schon den vorgegebenen Luftdruck einfüllen. Pumpt man einen Schlauchreifen (werden vorwiegend bei den Carbonlaufrädern verwendet) mit 12 bar auf, kann man sicher sein, dass das Rad so am schnellsten fährt, jedoch ist hier der Fahrtkomfort eher gering, Benützer von Zahnprotesen würde ich empfehlen, nicht über Schlaglöcher oder andere Hindernisse zu fahren. Pumpt man so einen Mantel nur mit ca. 6 Bar auf, kann der Zeiterlust über 180 km schon sehr hoch sein, je nach Geschwindigkeit bis zu 10 Minuten. Oft werde ich auch gefragt, ob man
die Schläuche vorab mit einer dünnen Gummischicht aus der Spraydose befüllen soll, dafür spricht, wenn man einen Dorn übersieht, dann hilft er sicher, doch ich glaube auf der ganzen Radstrecke wird man kaum einen finden. Viel eher werden Patschen durch zuwenig Luft verursacht, das Ergebnis ist, dass der Schlacht platzt, wenn man über ein noch so kleines Hindernis wie Steine und Glasscherben  fährt, sieht aus wie ein Schlangebiß, da hilft der Spray eher weniger.
Nach meiner Erfahrung über gut 20 Jahren in meinem Radgeschäft kann ich behaupten, 80-90% von Pannen in dieser Art werden durch zuwenig Luft verursacht, entweder hat man vergessen den Druck vor der Abfahrt zu überprüfen oder der Schlauch verliert langsam die Luft.

Gerhard Brandl


> Mo, 21.06.2010

Auf Umwegen unterwegs!

Die unterschiedlichen  Schwimmzeiten meiner AthletInnen die ich betreue habe mich veranlasst, dass ich einen Eigentest beim Schwimmen durchführe und da sind nicht unerwartet große Zeitunterschiede je nach Fehlerquelle herausgekommen. Am Wörthersee gibt es eine exakt vermessene Schwimmstrecke und die bin ich mit den unterschiedlichsten Fehler jeweils 3 x hin und her geschwommen. Im Durchschnitt waren es bei allen Fehlern pro 100 Meter zu der Ideallinie und im 2:00' Tempo pro 100 m bei der Olympischen Distanz 1:15',beim 70.3 von 2:50'
und beim IM 5:42'. Ohne geringsten Mehraufwand an Energie sind das schon spührbare  Zeitverbesserungsmöglichkeiten und in meinen Einzelunterrichtsstunden kann ich jedem Athleten genau seine diesbezüglichen Fehler aufzeigen, mit meiner Kamera auch dokumentieren und auch gleichzeitig Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg geben.

 

Gerhard Brandl

> Mo, 14.06.2010

Analyse der Ergebnisse vom Samstag auf der Donauinsel!

Ich bin immer schon ein Gegner gewesen, im Sport Äpfel mit Birnen zu vergleichen und auf den Triathlonsport umgewandelt meine ich da, Zeiten mit anderen Bewerben zu vergleichen, nichteinmal wenn man die selben Wettkämpfe mit den Vorjahren vergleicht.
Die Ergebnisse von der Donauinsel sind ganz selten mit anderen Bewerben zu vergleichen und zwar aus folgendem Grund: Die unterschiedlichsten Schwimmzeiten gegenüber Konkurrenten und auch im Vergleich mit Ergebnissen aus der Vergangenheit sind zu einem Großteil von der Strömung, abhängig, daher wäre es sinnvoll gegen die Strömung eher am Uferrand zu schwimmen, mit der Strömung in der Mitte. Ich habe gestern wieder unerklärliche Zeiten gesehen von guten Schwimmern, die schlechter waren als von jenen, die sonst immer langsamer sind.
Nun zur Radstrecke, hier entscheidet oft durch die vielen 90 Gradkurven der Mut zum Risiko und gute Radfahrer haben auch eine bessere Technik. Auch die Windrichtung lässt einen Vergleich mit der Vergangenheit nicht zu, kommt der Wind vom Westen, müssen die Radzeiten immer besser
ausfallen, da man bei Westwind fast ausschließlich  neben dem Wasser fährt, also keine Büsche, Bäume und Richtungsänderungen den Rückenwind aufhalten.
Beim Rückweg spührt man den Gegenwind natürlich weniger, aus oben erwähnten Gründen.
Viele sind auch enttäuscht über ihre geringe Durchschnittsgeschwindigkeit am Rad, das oftmalige Abbremsen bis fast zum Stillstand bedingt durch unzählige Kurven kann daher nicht Bestzeiten ermöglichen. Wer es genau wissen will, sollte einmal seinen Tacho auf Durchschnittsgeschwindigkeit einstellen und so den Ablauf beobachten. Am häufigsten sind aber alle über die Laufzeiten enttäuscht, hier sind die vielen Wendepunkte die Verursacher und zusätzlich entpuppt sich mit der Zeit der kleine Anstieg in der Mitte der Strecke zu einer spührbaren Tempobremse.
Dass insgesamt in allen drei Disziplinen die Endzeiten von der jeweiligen Außentemperatur und der Witterung abhängen ist auch ganz klar, ist das Wasser kalt, kann man mit Neo schwimmen, regnet es, fallen die Radsplits in den Keller und ist es so heiß wie gestern, kann der Laufsplit sehr rasch zur Quahl werden. Der Sieger von gestern Franz Höfer läuft bei idealen Voraussetzungen Zeiten um die 32:00 Minuten, gestern waren es 35:22 und bei HobbyathletInnen wirkt sich das aber noch wesenlich stärker aus.

Gerhard Brandl


> Mo 07.06.2010

Ich bekomme immer wieder Fragen betreffend der Beinrasur, sollte man das durchführen und wenn ja, warum. Dieses Thema habe ich schon einmal behandelt, anscheinend ist da aber immer noch einiges unklar. Wie in jedem Sport gibt es Regeln, Aktivitäten und auch Dinge, die nicht unbedingt von großer Bedeutung sind, kommt es aber irgendwann zu einem Sturz, sollte man froh sein, wenn kein Haar mit Blut verschmiert ist und die Behandlung der Schürfwunden ist mit glatter Haut sicher effizienter. Zweitens spührt man, ähnlich wie beim Schwimmen,
einfach ein besseres Gefühl. Glatte Beine gehören einfach zum Triathlonsport, endlich haben wir etwas von den Radfahrern übernommen, im Normalfall ist es umgekehrt. Ob man sich die Brusthaare abrasiert sollte jeder für sich selbst entscheiden, ein besseres Gefühl verhindert das Trikot oder der Einteiler. Wie man am einfachsten seine Beinhaar entfernt ist schnell gesagt,
einfach in die Badewanne, so nicht vorhanden geht das auch unter der Dusche, heißes Wasser einfüllen, so heiß wie man es verträgt und ev. noch einen Weichmacher in Form von Dusch- oder Babygels hinzufügen. 10' bis 20' so verweilen und dann mit einem etwas breiteren Dreiklingenrasierer unter Wasser die Haare beginnend von den Zehen mit Gefühl abrasieren.
Macht man das zum ersten mal, kann das ein wenig länger dauern, geht es danach nur um einen Einwochebart, schaffe ich das für beide Beine in ca. 4 Minuten.

 

 

> Mo 31.05.2010

Man sollte erst schreien, wenn der Schmerz da ist!
Dieser Satz hat sich an diesem Wochenende wirklich bestätig, die Wettervorhersagen
für die drei Wettkämpfe am Samstag auf der Donauinsel waren eigentlich die ganze Woche
mehr als erschreckend, unzählige AthletInnen haben mich angerufen, ob sie überhaupt
starten sollen und wenn ja, soll man eine Regenjacke anziehen oder gleich auch dazu noch eine lange Hose? Ich habe kaum bessere Bedingung gesehen als an diesem Samstag. Es ist gut, wenn man für alles gerüstet ist, doch Histerie und Panik sollten in Zukuft vermieden werden, kostet unnötige Energie und vorallem die Vorfreude, die  ja bekanntlich die schönste ist.
Nicht weniger Anfragen haben ich für den 70.3 in St.Pölten bekommen, hier waren die
Vorhersagen der Wetterwarte fast furchterregend. Wassertemperatur waren denn doch ok.,
mittlere Temperaturen am Radsplit mit teilweise Sonnenschein und als zusätliche Belohnung gab
es dann beim Laufen noch leichten Nieselregen, eine perfekte Abkühlung für die aufgeheizten Gemüter.
Meine Beobachtung auf der Strecke hat mir wieder bestätigt, Regen- und Windjacken, sowie Beinlinge und Armlinge sind gut für winterlichen Termperaturen, Regenjacken nie und wie die Sonne herausgekommen ist, haben einige die Jacke ausgezogen und um die Taille gebunden.  Was mir noch extrem aufgefallen ist, gut 90% der Teilnehmer sind den ersten Berg zur Gänze im Sitzen hinaufgefahren, hier werden Muskelbereich extrem beansprucht, die man danach fast vorwiegend für den Laufsplit benötigt. Fahren im Wiegetritt bergauf kostet zwar ein wenig Energie, doch man ist schneller und gleichzeitig ökonomischer unterwegs!

Gerhard Brandl

 

> Mo 24.05.2010

Worin liegt der Vorteil von Carbonlaufrädern und was sollte man beachten:

Gleich vorweg, sie schauen einfach geil aus und sie sind auch ein sehr starker Motivator, noch schneller zu fahren! Wer sollte sie verwenden und halten die wirklich alles aus? Ich fahre Carbonlaufräder seit gut 20 Jahren und noch nie hatte ich damit Probleme. Im Gegenteil, ich bin einmal in voller Fahrt in einer Gruppe in Lanzarote steil bergab gefahren, weit über 80 km/h, plötzlich hatte ich unmittelbar vor mir ein tiefes Loch in der Straße, ca. 50 cm groß und gut 20 cm tief. Ungebremst bin ich drübergefahren, es hat gekracht, wie wenn jemand eine Bombe gezündet hätte, der Schlaufreifen war kaputt, das war,s dann schon.
Ganz wichtigt ist das Gewicht, es macht keinen Sinn Carbonreifen um ca. 1.000,-- zu kaufen, die dann gleich schwer sind wie die handelsüblichen Alufelgen und das beste Preis/Leistungs/Gewichtverhältnis haben derzeit sicher die Zipp Garnituren.
Wie schon einmal erwähnt finde ich die Garnitur 606 am idealsten, vorne sind die Felgen 404 und hinten 606 die beste Alltagsvariante, damit kann man bei allen Bedingugen gut auskommen. Profis können auch noch höhere Varianten wählen, doch bei mittlerem bis starkem Wind muss man schon gut Radfahren können, auch wenn der Wind seitlich fest bläst.
Weiter empfehle ich bei diesen Laufrädern die Schlauchreifenvariante, die Vorteile überwiegen ganz sicher.
Was natürlich viele schreckt sind die hohen Preise, Garnituren zwischen 2.000,-- und 3.000,-- ohne Mäntel und Zahnkranz sind schon extrem viel, früher konnte man sich  damit 2 Topräder mit Dura Ace-Komponenten um dieses Geld kaufen.
Lebensfreude kann da nur die Triebfeder sein, soviel Geld auszugeben, rechnet man aber nach, was manche Menschen für Zigaretten und Alkohol ausgeben, ist diese Investition sicher die bessere. Eines ist aber auch klar, das Können ist im Triathlonsport nicht Voraussetzung, gutes Material zu fahren, die Vorteile kommen jedem zugute und wenn man es sich leisten kann, warum sollte man also nicht in besseres Material investieren.

Gerhard Brandl


> Mo 17.05.2010

Aus aktuellem Anlaß widme ich mich diese Woche die Montagsgeschichte den Entscheidungen, ob man bei Regenwetter und noch dazu bei niedrigen Temperaturen an einem Triathlon teilnehmen soll. Gleich vorweg, Triathlon ist ein Sommersport und da wir das Wort Sommer derzeit nicht oft anwenden können, müssen wir uns mit der Entscheidung nehme ich teil oder nicht auseinandersetzen. Eines ist sicher, umso kürzer die Strecke, desto eher kann man darauf verzichten, es wird sich kaum jemand bei einem Ironman dafür entscheiden, nicht zu starten, bei einem Sprintbewerb eher. Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, wie wenige AtheltInnen aufgeben, bevor sie überhaupt ins Wasser springen und ich bewundere auch immer jene AtheltInnen, die noch keinen oder einen schlechten Neoprenanzug verwenden. Viele haben bei nassem Untergrund auch Angst, dass sie stürzen, in meiner langjährigen Triathlonperiode konnte ich aber feststellen, dass bei einem Sauwetter wie gestern in Linz und auch bei anderen Veranstaltungen niemand stürzt, ich glaube bei idealem Wetter sind das mehr. Ich erkläre mir das so, ist der Belag naß, fährt man wesentlich langsamer und mit einem gewissen Sicherheitspolster. Eines ist aber auch ganz sicher, fällt die Entscheidung noch zu Hause, wegen dem Regen doch nicht zu starten, wird man sich in einen Körperteil, den man ohnedies nicht erreicht beißen, wenn eine halbe Stunde später die Sonne raus kommt und alle Straßen und Wege trocken sind. Ist man schon vor Ort und schaut nur zu, ärgert man sich ebenso, ist der Bewerb zu Ende und nach Durchsicht der Ergebnisliste hätte man ev. einen Stockerplatz erreichen können, weil andere auch gekniffen haben.

Gerhard Brandl


> Mo 10.05.2010

Wie man innerhalb einer Stunde seine Endzeit je nach Distanz zwischen 4 und 12 Minuten verbessern kann.

Die Zeit der intensiven Trainingseinheiten in der Vorbereitungsperiode sollte nun schon abgeschlossen sein, jetzt geht es um die spezielle Vorbereitung und da gehört natürlich auch das so wichtige Wechseltraining dazu.
Unglaublich welche dramatischen Bilder es gibt von Athleten (auch die Profis sind davon nicht ausgneommen), die ahnungslos durch die Wechselzone eilen, entweder ihr Rad nicht finden oder nicht wissen, wo es zum Radsplit geht und was man in welcher Reihenfolge beachten soll. Schon seit einigen Jahren biete ich Einzelunterrichtsstunden genau in dieser Richtung an, ich verfolge natürlich die Verbesserungen und auf der Olympischen Distanz ergeben sich da nicht selten Verbesserungen bis zu 4 Minuten in beiden Wechselbereichen, auf der Ironmanstrecke oft das dreifache.
Oft höre ich den Satz....." mir ist die Hektik gar nicht recht, es geht bei mir ja nicht um die eine oder andere Minute", erkennt man aber dass durch ein perfektes Wechseln riesige Verbesserungen möglich sind, versteht man vielleicht eher, worum es hier geht. Erstens verbraucht man nach dem Wechseln wesentlich mehr Energie durch den "Neustart", weil
die Pulswerte durch die lange Pausen natürlich in der Zwischenzeit stark abfallen und zweitens um sich z.B. beim Laufen um 4 Minuten auf 10 km zu verbessern, muss man ev. Jahre in ein vermehrtes Lauftraining investieren und bei einer Ironmandistanz, wo oft 12 Minuten und noch mehr im wahrsten Sinnes des Wortes vergeudet werden muss es doch weh tun, wenn man die erhoffte Wunschzeit um 8 Minuten versäumt hat, 12 Minuten aber mehr als der Durchschnitt in der Wechselzone liegen gelassen hat.
In dieser einen Trainingsstunde erfahren sie alles was man wissen muss, um schneller zu wechseln, gleichzeitig reduziert man danach die Verletzungsgefahr durch falsches Handeln, nicht selten kommt es vorallem unmittelbar nach dem Überschreiten der Radmarkierung, ab dem man aufsteigen darf zu Stürzen.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 03.05.2010

Anteil der jeweiligen Bereiche im Triathlonsport für eine zufriedenstellende Leistung!

Heute wage ich eine sicher diskussionswürdige These, welche Anteile die verschiedenen Bereiche
im Triathlonsport maßgeblich am Gesamterfolg haben. Hier meine ich das Training, aufgeteilt in den verschiedenen Geschwindikgkeitsbereichen,die Ernährung, das Material, das Talent, die Willensstärke, die sportspezifische Intelligenz, eine perfekte Trainingsvorgabe, Erfahrung und Glück.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese Aufteilung halbwegs für alle Distanzen vom Sprint bis zum Ironman gilt, beim Sprint wirkt sich eine perfekte Abwicklung im Minutenbereich aus,
beim Iroman ev. auch schon bis zu einer Stunde und auch mehr. Fehler verursachen aber je nach Distanz unterschiedliche Zeiteinbußen, eine schlechte Ernährung z.B. wird beim Sprint natürlich weniger Schaden anrichten, bei einem Ironman kann das aber verhehrende Folgen haben.

20% Anteil für die Grundlagenausdauer 1 im Training
14% Anteil für eine perfekte Trainingsvorgabe über die ganze Saison
12% Anteil durch eine langjährige Erfahrung
10% Anteil für das Talent
  9% Anteil für die perfekte Ernährung
  8% Anteil für das Material
  7% Anteil für die Grundlagenausdauer 2 im Training
  6% Anteil für die Willensstärke (Überwindung)
  5% Anteil für das Wettkampftempo im Training
  4% Anteil für die sportspezifische Intelligenz
  3% Anteil für das Glück
  2% Anteil für div.

Gerhard Brandl


> Mo 26.04.2010

Wer kennt nicht die Ansage...." warum tu ich mir das alles an"?
Ganz ehrlich, ich habe in den letzten 26 Jahren seitdem ich Triathlon betreibe niemals
diese Ansage nur angedacht, da mir immer klar war, die Vorteile überwiegen bei Weitem!
Es gibt ja wirklich nichts im Leben, was nur Vorteile bringt und meine Einstellung, wenn eine Sache grob 70% positiv ist und nur 30% negativ ist, dann zahlt es sich schon aus, dabei zu bleiben.
Schon alleine der Grund, dass man durch regelmäßiges Ausdauersporttraining mit ziemlicher Sicherheit seine Mobilität bis ins hohe Alter erhalten kann, wäre schon ein triftiger Grund, den Triathlonsport zu betreiben.
Nun gibt es noch unzählige weitere Vorteile und da denke ich an die vielen schönen Moment, wenn man eine Bestzeit unterbieten kann und das ein paar hundert mal im Laufe der Karriere. Schwimmt man im Training erstmals 100 m Kraul in einem Stück oder 1000 m unter 30', das sind doch tolle Erlebnisse. Ganz zu schweigen, wenn man erstmals nach eine Wettkampf am Stockerl steht, auch wenn nur 3 in seiner Altersklasse teilgenommen hat, man kann ja nichts dafür, dass die anderen wegen der schlechten Wettervorhersage lieber im warme Bett geblieben sind.
Eine weitere Triebfeder sollte sein, dass man sich automatisch gesünder ernährt und auch mit der Zeit lernt, seinen Körper erstmals zu spühren und auch auf die vielen Signale die er anzeigt richtig reagiert.
Manche freuen sich über das Preisgeld und gleichzeitig kann man in jeder Altersklasse auch tolle Reisen, egal wo hin dazu nützen, auch andere Orte oder Länder kennenzulernen.
Also, wenn dir der obige Satz doch hie und da einfällt, abwiegen was besser ist und ich bin sicher, du bist schnell wieder motiviert. Bestätigt bekommst du das spätestens, wenn du aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen einige Zeit nicht trainieren kannst, erst dann merkt man, was neben der Beziehung und dem Beruf wirklich wichtig ist.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 19.04.2010

Kompressionssocken!

Ich war einige Tage im Spital und musste dort Kompressionssocken tragen, endlich habe ich also die Möglichkeit gehabt, diese nicht mehr ganz so neue Methode die Leistung zu steigern kennenzulernen. Natürlich kann man das nicht ganz mit dem Materiel wie sie TriathletInnen und Läufer verwenden vergleichen, das Gefühl ist aber ähnlich und sofort habe ich dann zu Hause
diese "Wunderwaffe" ausprobiert. Für mich kommt das sicher nicht in Frage, auch wenn
ich um einiges schneller damit laufen würde, mich stört der Druck und ich fühle mich
einfach eingeengt. Ich vergleiche dieses Produkt mit den neuen Wunderyoghurts, die derzeit angeboten werden, um glücklicher und gesünder zu leben.  Die Werbung ist überwältigend, wissenschaftlich ist der Nutzen aber sowohl von den  Socken, als auch von den Yoghurtartikel nicht annähern bestätigt, es hilft aber sicher, wenn man fest daran glaubt.

Gerhard Brandl

 


> Mo 05.04.2010

Natürlich sind Ausdauersportler und da auch Triathleten nicht vor Verletzungen gefeit, nun ist es wichtig klug zu agieren. Natürlich sollte man nicht nach kleineren bis mittleren Schmerzen sofort ins Spital fahren, abwarten und herausfinden, was könnte der Auslöser sein und ob es klug ist, weiter zu trainieren oder zu pausieren. Grundvoraussetzung ist, nicht nur eine Stelle kontaktieren, sondern mehrere Meinungen einholen, außer man vertraut einem Arzt/Ärztin, mit dem/der man schon gute Erfahrung gemacht hat. Keinen Sinn macht es mir Sicherheit, einfach wochenlange zu pausieren, da könnte es passieren, dass danach beim ersten Schritt wieder die selben Probleme auftreten. Man kann ruhig behaupten, man sollte sich selbst heilen, d.h. die richtige Wahl treffen und nicht locker lassen, bis man eine Endlösung gefunden hat.

Gerhard Brandl


> Mo 29.03.2010

Socken anziehen oder nicht?

Speziell Neueinsteiger und auch viele Athleten, die sich auf längere Distanzen konzentrieren fragen oft bei mir an, wann macht es Sinn, nach dem Schwimmen Socken anzuziehen und wenn ja, wie macht man das.Natürlich muss jeder/jede selbst entscheiden, was klüger ist, fest steht, dass man mit nassen Füßen sehr große Probleme haben kann, die Socken anzuziehen.
Wer das nicht glaubt soll einmal zu Hause im Bad die Füße ins Wasser halten und dann versuchen, sich Socken anzuziehen. Ohne Hinsetzen wird es kaum funktionieren. Nach dem Schwimmteil wird es nocheinmal um einiges schwieriger, hier die Balance zu halten. Setzt man sich hin, besteht die Gefahr von Krämpfen in den Waden und im Gedrände am Boden sitzen ist nicht so einfach, vorallem wenn der linke und rechte Konkurrent in der Wechselzone auch gerade aufs Rad steigen möchte. Häufiges Argument, Socken nicht anzuziehen ist, dass man sich Blasen an den Füßen holen kann, wenn man speziell beim Laufen barfuß in die Schuhe schlüpft. Gegenargument, einfach schon einige Woche vor dem Hauptwettkampf die Füße daran gewöhnen, Übung macht bekanntlich den Meister. Auf der Sprint- und Kurzdistanz verliert man zusätzlich viel Zeit im Verhältnis zur Endzeit, 1-3 Minuten sind da schnell verloren, um  z.B. auf der Kurzstrecke beim Laufsplit 1-3 Minuten schneller zu Laufen, benötigt man viel mehr Training, also ist es einfacher, einfach ohne Socken in die Schuhe zu schlüpfen, nach 3-4 Trainingseinheiten ohne Socken hast sich die Haut daran gewöhnt und man ist fast resistent gegen Blasen.

Gerhard Brandl


> Mo 22.03.2010

Was ist wichtiger, um ein wirklich guter Athlet zu werden, Talent oder Willensstärke?

Hier gibt es eine ganz klare Antwort, Talent allein ist viel zu wenig, mit Willensstärke alleine kommt man aber auch nicht besonders weit, doch sicher weiter wie wenn man sich nur auf sein Talent verlässt, sehr schnell verpasst man so den Sprung zur Spitze. Im Profisport gibt es ausreichend Beispiele, wie sich AthletInnen im Laufe einer langen Karriere entwickeln. Hermann Maier ist ein Musterbeispiel, Thomas Muster ebenso. Beide hatten immer weniger Talent als Konsequenz und eisernen Willen, Hermann Meier ist sogar aus allen Kadern des Österreichischen Skiverbandes entlassen worden und Thomas Muster hat man immer belächelt. Das hat ihn noch intensiver zum Trainieren motiviert. Hat jemand Talent, eisernen Willen und auch eine unglaubliche Konsequenz, heisst man entweder Roger Federer oder Michael Schumacher.

Gerhard Brandl


> Mo 15.03.2010

Welche ist die wichtigste Disziplin im Triathlonsport?

Diese Frage kann ich natürlich nicht zu 100% richtig beantworten, viel zu differenziert sich da die Voraussetzungen, ideal sind eindeutig die Alleskönner, davon gibt es bei Profirennen immer mehr.
Wer hier beim Schwimmen nicht zumindestens in den ersten beiden  Gruppen dabei ist,
hat keine Chance mehr, das mag auch sehr häufig stimmen, dennoch haben AtheltInnen auch noch Chancen, wenn sie mit 2-3 Minuten Abstand zur Spitze aus dem Wasser steigen,. Hier ist aber ganz wichtig, dass sich eine kleine Gruppe findet, die sehr gut zusammenarbeitet.
Fast chancenlos sind aber AtheltInnen, die nur gut schwimmen und laufen können, das Radfahren aber ihr große Schwäche ist.
Auch wenn sie ganz vorne aus dem Wasser steigen und Topläufer sind reicht es nicht für einen Spitzenplatz, die einzige Chance wäre, wenn das ganze Feld eine einzige Gruppe bildet und man versteckt sich mittendrin. Geht die Post ab, müssen sie dennoch einen zu großen Teil ihrer Energie für die Positionserhaltung aufwenden, danach ist es aber oft vorbei mit einer guten Endzeit. Unter die Top ten kommt man also nur, wenn man alles kann.
Ganz anders sieht das beim IM aus, natürlich ist es von großem Vorteil, wenn man auch da schon beim Schwimmen Kontakt zur Spitze hat, Grundvoraussetzung für einen Sieg ist es aber nicht. Ich bin noch immer felsenfest davon überzeugt, der Radsplit entscheidet, wie man die abschließende Disziplin bestreiten kann, zeitlich gesehen ist sowieso das Radfahren mit Abstand die längste Distanz, die Laufleistung steht und fällt also mit der perfekten Einteilung am Rad.
Was bedeutet das für die Hobbysportler und leistungsorientierte TriathletInnen?
Man sollte sein Training so gestalten, dass man den Schwimmpart mittels einer halbwegs perfekten Technik bestreiten kann, im Idealfall sollte man gut aufgewärmt aufs Rad steigen und den Radsplit dann mit Köpfchen und Geduld in Angriff nehmen. Im Training sollte man schon Monate davor diese ideale Belastung suchen und natürlich auch finden und auf keinen Fall versuchen, Pulsvorgaben einzuhalten, das geht mit Sicherheit schief. Wer weiss schon im vorhinein, welche Außentemperatur, Windrichtung, Gruppenbildung uvm. auf ihn zukommen?
Ganz wichtig ist auch, dass man auf den ersten Kilometern auf der Laufstrecke eher zurückhaltend agiert und ob man das Ziel hohen Hauptes und innerhalb der Wunschzeit  erreicht, hängt  vorallem davon ab, was, wann und wieviel man isst und trinkt.
Was sollte man daraus lernen, gestaltet euer Training über all die Jahre so, dass man alle drei Disziplinen halbwegs auf ein gleiches Niveau bringen kann und das funktioniert nur so, wenn man seine Sahnedisziplin zeitlich reduziert, in der schwächsten Sparte die meisste Zeit investiert und jene Disziplin, die grob in der Mitte liegt leistungsmäßig halten kann.

Gerhard Brandl

 

 

> Mo 08.03.2010

Aufbauwettkämpfe

Sicher hat jeder TriathletIn damit zu kämpfen, ob und wenn überhaupt welchen Aufbauwettkampf man bestreiten soll. Hier gibt es eine klare Antwort.
Natürlich müssen wir unseren Körper mit verschieden Afbaubewerben wieder daran gewöhnen, was in der Saison von ihm abverlangt wird und erfahrungsgemäß machen nur solche Wettkämpfe wirklich Sinn, wenn sie einen Bezug zum Triathlonsport haben. Wenn ich nur bei Sprintbewerben oder Olympischen Disziplinen an den Start gehen, macht es wenig Sinn, einen Marathon als Vorbereitungswettkampf zu bestreiten, in diesem Fall wäre ev. ein Herbstmarathon sinnvoll. Sooft werde ich gefragt, kann ich z.B. beim VCM starten, wenn ich als Saisonhöhepunkt in Klagenfurt starten?
Können eventuell schon, sinnvoll ist das aber nicht. Gut 8 Wochen benötigt unser Körper, um sich von den Strapazen vom Marathon zu erholen, also gerade in den wichtigsten Aufbauwochen fällt diese Periode. Sehr oft werden die Vorbereitungswettkämpfe vorwiegend in der jener Disziplin bestritten, wo man sich am wohlsten fühlt und auch erfolgreich ist, tolle Läufer sollten also besser an Radmarathons teilnehem oder einige Sprints und OD, um auch das Schwimmen zu verbessern.
Komme ich aus dem Radsport, hat Laufen natürlich oberste Priorität und mittlerweile werden auch schon Schwimmbewerbe für Hobbysportler angeboten.
Einen diesbezüglich sehr passenden Wettkampf bieten wir dieses Jahr an, beim ERSTEN TRIATHLON am 25.4.2010 kann jeder gut überprüfen, woran es noch mangelt. 
Man schwimmt alleine in einer 50 Bahn über 500  Meter und kann hier alles geben, weil ja der anschließende Rad- und Laufsplit durch den Anfahrtsweg von Wien nach Pressbaum
bestritten wird. Hier fällt auch der Wechselzonenstreß weg, möchte jemand auch hier besser werden, wir bieten sehr erfolgreich seit 2 Jahren eine Einzelunterrichtsstunde
für perfektes Wechseln an.

Gerhard Brandl


 

> Mo 29.02.2010

Pulswerte

Es gibt im Ausdauersport viele Geschichten und Weisheiten um die jeweiligen Herzfrequenzen, natürlich ist zum Teil genetisch vorgegeben, wie hoch der Puls bei Belastungen ansteigen kann,  Grundvoraussetzung aber für ein Erreichen der echten Maximalpulswerte bedarf aber einer langjährigen und perfekten Vorbereitung. Wie schon sooft erwähnt, kommt man nur über die Grundlagenausdauer zu diesen Werten und viel zu oft vergleicht man Pulswerte mit Werten anderer Athleten. Auch die Reduktion der Pulswerte altersbedingt wird oft überschätzt, natürlich wollen sich viele Menschen, wenn sie älter werden, nicht mehr so viel plagen, ich sehe hier einen der Gründe, warum das so ist. Gerade aber ältere TriathletInnen habe aber noch viele Ambitionen, manche steigern sogar immer mehr ihre Umfänge, selten die Intensität und zwei gute Beispiele möchte ich heute aus eigener Erfahrung zu diesem Thema bringen. Ich habe viele Jahre einen Athleten trainiert, gleich alt wie ich und mit wesentlich mehr Freizeit durch seine frühe Pensionierung. Er lief bei Wettkampftempo mit durchschnittlich Puls 138, bei fast gleicher
Geschwindigkeit wie ich, ich jedoch immer so um die 180. Also weg mit den Vergleichen, wer mit welchen Herzfrequenzen unterwegs ist. Vergleiche sind daher immer nur für jeden selbst sinnvoll. Mein Maximalpulswert all die Jahre hat sich beim Laufen so um die 196 bewegt, noch mit 58 Jahren bin ich aber bei meinerabsoluten persönlichen Bestzeit über die 10 Kilometer mit einem Maximalpuls beim Zielsprint mit 192 gelaufen, so kam ich zu meiner Traumzeit, knapp unter 36:00 Minuten.

Ich habe nach einem Hinweis eines erfahrenen Trainers aus den USA vor gut 10 Jahren einen Tipp bekommen, einfach bei wichtigen Wettkämpfen über die Kurzdistanz mich an der 6 mmol-Schwelle zu halten, seitdem bin ich immer wesentlich schneller als mein Konkurrent, Gott sei Danke auch bei Konkurrenten im In- und Ausland, ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich da mehr leiden muss.
Dies kann ich aber niemanden anraten nachzumachen, man muss bedenken, ich bin Triathlet seit 26 Jahren, habe immer zu 90 % im Grundlagenbereich I trainiert und da habe ich mich immer eher an der unteren Herzfrequenzvorgabe gehalten, das heisst bei mir Pulswert um die 120 beim Laufen.

Gerhard Brandl


> Mo 22.02.2010

Vor- und Nachteile von Laktattests!

Wie fast überall im Leben gibt es Vor-und Nachteile, das gilt natürlich auch zu einem gewissen Grad für die Laktattests im Ausdauersport.
Der Vorteil, wenn man seine Trainingsbereiche nicht mit Hilfe einer professionellen Laktatmessung  überprüfen lässt liegt eigentlich nur darin, dass man Geld spart, der Nachteil überwiegt aber bei Weitem, Trainingsvorgaben in allen Trainingsbereichen kann man nur grob
schätzen, seine Werte bei der 2- und 4 mmol-Schwelle kennt man aber sicher gar nicht. Vergleichbar wären da die Angaben wie bei manchen Trainingsgeräten mit einer Anzeige für den Kalorienverbrauch, alles schwammig und viel zu ungenau.
Oft macht man auch noch den Fehler, am Ende der Einheit, auch wenn sie nur 20 Minuten dauert, die Werte abzulesen und zu glauben, soviel hat man gerade verbraucht, fast immer sind das aber Werte, die man in einer Stunde verbrennen würde.

Der Vorteil einer perfekten Laktatmessung ist aber um ein Vielfaches höher, man kann nicht nur auf Grund der 4 mmol-Schwelle alle Trainingsbereiche ziemlich exakt vorgeben, sondern im Laufe der Zeit sollte man verschiedene Laktatergebnisse übereinander legen und so vergleichen,
wie nahe die beiden Schwellen sich vom Maximalpulswert bewegen. Umso näher, umso leistungsfähiger ist man.Punktgenau (man muss mit Schwankungen mit ca. +/-2-4 Pulsschläge rechnen, Handgeräte um ein Vielfaches mehr) ist es aber kaum möglich,
wird es auch nie werden, da wir ja ohnedies unglaublich viele Schwankungen alleine an einem Tag in der Herzfrequenz, sowie im Energierverbrauch haben. Auch der Grundverbrauch, also alle Alltagsbewegungen plus Energie, die wir für die Funktionalität unserer Organe verbrauchen ist wichtig und oft auch der Zeitpunkt der Tests.
Im Normalfall und für Hobbysportler macht es Sinn, mindestens 2 mal seine Werte überprüfen zu lassen (je nach Saisonplanung im Oktober/November und zur Überprüfung vorallem im Grundlagenbereich Ende Februar, Anfang März), Topathleten wesentlich öfters.
Es gibt mittlerweile mobile Messgeräte, schon zwischen 150,--  und 300,--, diese Werte kommen einer groben Schätzung nahe, niemals lässt dich da vorallem der so wichtige Vergleich erzielen, gute und effiziente Geräte bewegen sich in niedrigen 5-stelligem Eurobereich, jedem wird da klar sein, dass nur solche Testst wirklich Sinn machen.

Gerhard Brandl


> Mo 15.02.2010

Was bringen Neoprenanzüge und auch die Speedsuits?
Der zu erwartende Vorteil hängt in erster Linie vom Können der oder des AthletIn, sowie von der
oft genetisch vorgegebenen Wasserlage ab. Ganz klar, sinken die Beine ohne Neopranunterstützung zu sehr ab (bis zu 40 cm), ergibt es den sicher größten Wasserwiderstand speziell für TriathletInnen, aber wie kann man das verbessern?  Eine der vielen Möglichkeiten ist sicher ein hoher Umfang und mit mindestens 4 Schwimmeinheiten pro Woche. "Schwimmen" lernt man am ehesten durch "Schwimmen", diesen Spruch gibt es schon seit ewiger Zeit, ein bisschen Wahrheit steckt da sicher dahinter. Fehlt es an Zeit oder Möglichkeiten, bleibt in erster Linie eine professionelle Schwimmstilanalyse über (siehe Einzelunterrichtsstunden auf unserer
hompage),  wo wir mit langjährig erprobten  Methoden innerhalb einer Stunden dem Kunden erklären, was die Ursache ist. Gleichzeitig bieten wir auch in dieser Stunde Verbesserungsmöglichkeiten an und mit Hilfe einer Kamera können wir gleich vor Ort dem Kunden zeigen, woran es liegt. Einige Bilder bekommt dann der Kunde innerhalb kurzer Zeit zugeschickt,
die beste Methode etwas zu verstehen und auch umzusetzen.
Ist ein Neoprenanzug erlaubt (Infos siehe www.triathlon-austria.at), erhöht sich extrem die Beinlage, man schwimm einfach schneller und spart dabei auch viel Energie. Sind auf Grund der zu hohen Wassertemperatur Neos verboten, schwimmt man mit den neuen Speedsuits ziemlich genau Tempomäßig in der Mitte normaler Triathlonbekleidung und Neoprenanzug.
Eine oft gestellte Frage, macht es Sinn, auch bei Schwimmstrecken zwische 400 udn 750 Meter zu verwenden, meine eindeutige Antwort ist, selbstverständlich, viele schwimmen da um bis zu 3 Minuten schneller. Der Nutzen kann aber nur erreicht werden, wenn man einen schnellen Wechsel nach dem Schwimmen schafft, wie das genau geht, erlernen Sie ebenso bei uns.

Gerhard Brandl


> Mo 08.02.2010 Trainingslager, aber richtig!!!

Jedes Jahr stellt sich zu diesem Zeitpunkt die Frage, soll man in den Wintermonaten in den Süden flüchten, um für einige Zeit optimal trainieren zu können und wenn ja, wie soll man das angehen.
Für mich ist ein Trainingslager Ende Jänner/Anfang Februar ein Fixpunkt in meiner Saisonplanung und natürlich ist eine Teilnahme auch eine Frage der Kosten, nicht jeder kann sich zu den obligatorischen Ausgaben für den Triathlonsport eine Reise in den Süden leisten.
Zählen sie zu den Glücklichen, für die so ein Trainingscamp machbar ist, dass sollte man aber auch darauf achten, die Zeit optimal nützen zu können. Sehr oft habe ich ein Gegenargument gehört, wenn man so früh in den Süden fährt, muss man danach weitere Wochen wieder zu Hause bei kaltem und nassem Weter trainieren, die gute Form geht da wieder verloren.
Ganz sicher eine falsche Einschätzung, wenn man danach eine ausreichende Erholungsphase einplant und die Wochen bis in den Frühling optimal und oft auch "indoor" nützt.  Für viele ist der frühe Reisetermin deshalb so attraktiv, da man die langen Wintermonate ca. in der Mitte der Zeit mit einem Trainingslager durchführen kann, mental sicher ein großer Vorteil. In einigen Fachzeitungen habe ich auch gelesen, man sollte den gewohnten Trainingsumfang in einer Woche nicht mehr als 50 % an Zeit anheben, diese Vorgaben kann ich auf keinen Fall bestätigen, lebt man doch vor Ort wie ein Profi, Schlafen, Essen und Trainieren sind die drei Hauptaufgaben und natürlich muss man
eine ideale Balance zwischen Be- und Entlastung finden. Eine Verdoppelung im Umfang und natürlich zu einem sehr Anteil  im Grundlagenbereich ist möglich, wenn man zusätzliche Aktivitäten wie Volleyballspielen, Fußball und Stepaerobik auslässt.
Gerne möchte man dann nach dem Camp den Vereinsmitgliedern zeigen, was man alles dazugelernt hat, eine Verkühlung (Schnupfen) danach wäre da fast vorprogrammiert, wenn man in der Nachwoche das Training nicht extrem stark reduziert, Tempoeinheiten sind auf alle Fälle zu vermeiden.

Gerhard Brandl


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